Zweiter Verhandlungstag. Die Erinnerungslücken der Zeugen setzen sich fort. Dadurch wird das Verfahren lang und länger und der arme Angeklagte kommt so nie aus der U-Haft. Allerdings will er das auch gar nicht. Habe ich zuvor auch noch nie gehört. Aber als sein Verteidiger den vorsitzenden Richter um Haftverschonung bitten wollte, hat der Angeklagte nur abgewinkt. Ist das Leben draußen manchmal wirklich so viel schlimmer, als in U-Haft? Wie traurig muss so ein Leben sein?
Ich bin heute einfach nur dankbar, dass ich im Leben so viel Glück hatte und nie freiwillig in den Knast will…
2 Kommentare
8. August 2008 um 10:48
Was ist das denn für einer???
8. August 2008 um 10:58
Ein ganz armer Kerl. Aber danach darf ich nicht urteilen, nur nach Wahrheit und Gerechtigkeit.