Die Kandidaten:
1) Taxifahrer
2) Autofahrer
3) Radfahrerin
Die Vorbereitung:
1) Links an der Fahrradfahrerin vorbeiziehen, dann ganz scharf rechts vor der Radfahrerin wieder Richtung Bürgersteig einscheren, bremsen, Fahrgast einsteigen lassen.
2) Auf dem Radweg parken. Radfahrerin abwarten. Kurz vor dem Radfahrerin Fahrertür öffnen.
3) Zur selben Zeit und am selben Ort wie 1) und 2) unterwegs sein.
Das Ziel:
1) und 2) Vom Radfahrer elegant ins Jenseits befördert werden.
3) Von 1) und 2) fliegend ins Jenseits befördert werden.
Darum sind alle Versuche gescheitert:
1) und 2) Beide Male war die Radfahrerin zu sehr damit beschäftigt, auf dem Rad zu bleiben, ohne beim Ausweichmanöver in den Gegenverkehr zu semmeln, sodass die Radfahrerin vergaß, zurückzufahren und den Herren erst kräftig in die Glocken zu treten und ihnen dann die Nase eine Etage höher ins Hinterhaus zu verlegen.
3) Die Ausweichreaktion zu spät abgebrochen.
Sonderpreis für die beste Haltung ohne morgendliches Doping (Kaffee):
Ging an 3) Allerdings mit leichtem Punktabzug wegen mangelhaftem Toneinsatz (Schimpfwortgebrüll).
Nächster Versuch:
Morgen früh, 6:30 Uhr, Berlin Ortszeit.
1 Kommentar
17. Mai 2009 um 09:47
Hey – das ist echt Berliner Frühsport!
Das ist verschärftes Kardiotraining, stärkt Nerven und Herz
Und ‘ne Droge! Schlucken ohne Packungsbeilage! Was sollte da auch drauf stehen?
Vielleicht: „Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Nummernschilder und fragen Sie Ihren Boot-Camp-Sergeant oder ADFC-Berater“
Verständnissvolle Grüße von einer Rad- und Motorradfahrerin!