Gute Vorsätze- Dranbleiben die Achte

Die ersten Ausrutscher haben sich ja schon eingeschlichen und ähnlich gemischt ist auch diese Bilanz.

#1 Kauf nichts mehr: Keine Ausrutscher mehr. Das läuft super.

#2 Brauch es auf: Ja, das geht voran, wenn auch nicht so schnell, wie ich mir das wünsche.

#3 Do it yourself: Ich muss mal wieder Waschmittel herstellen. 

#4 Verschenke Zeit: Ja, da gebe ich mir Mühe und versuche das trotz zu viel Arbeit Zeit mit Freunden zu verbringen.


#5 Vermeide Müll:
So lala, ich werde wieder verstärkt plastikfrei einkaufen. So schwer war es nicht, wie der Januar gezeigt hat.

#6 Achte auf Dich: Wir gönnen uns gerade ein Wochenende auf Rügen, das tut gut, denn die Erschöpfungserscheinungen wurden langsam kritisch. Ich sollte auch einen Termin bei der Ärztin machen, Bluttest auf Eisen und Vitamin D. 


#7 Bilde Dich weiter:
Kommt immer zu kurz, ich weiß.

#8 Werde gelassen und entspannt: Klingt gut, zumal mir der Stress im Büro inzwischen so nahe geht, dass ich Panikträume habe und nachts aufwache. Sehr schlecht. Mehr frische Luft und Sport können helfen!

#9 Probier was Neues: Ich habe ein paar Ideen.

#10 Lebe das Glücksprojekt: Ja, mach ich. Allein dass ich sehr häufig daran denke bringt mich weiter.

Aufräumen nach KonMari – die Umsetzung Teil 5

Oder auch nicht, denn eigentlich stockt das Projekt. Die einzelnen Aufgaben brauchen doch recht viel Zeit und da ich gerade wirklich wenig davon habe, schiebe ich das vor mir her. Zwar entsorge ich hin und wieder mal ein paar Dinge, die mir in die Finger fallen, aber systematisch ist das nicht.

Ich dachte zum Beispiel, dass ich mit der Kleidung durch sei, aber so gut ich das Capsule Wardrobe Prinzip finde und auch fleißig anwende, noch bin ich nicht ganz glücklich. Das liegt auch daran, dass ich mir gerade sehr schwer tue, meinen perfekten Stil zu finden. Ich fühle mich unsicher, was die Auswahl an Farben anbelangt, oder welche Schnitte mir wirklich stehen. Ich habe viel recherchiert, komme aber einfach nicht dahinter, welcher Farbtyp ich bin. Je nach Internettests kommt da mal Frühling, Sommer oder Herbst raus. Immerhin bei einem sind sich alle Tests einig: ich bin kein Wintertyp. Ich könnte mich mit mir auf den Cool Summer Typ einigen, weil ich die Farben, die diesem stehen, ziemlich mag. Hilft aber gerade nicht viel weiter. Auch beim Schnitt bin ich ratlos. Vermutlich tendiere ich zum H-Typ, aber habe ich dafür nicht zu viel Oberschenkel? Also doch eher Birne? Allein komme ich da nicht weiter, daher habe ich beschlossen, im April Geld auszugeben und eine Stilberaterin zu engagieren. Dann darf sie sich mit dem Problem rumschlagen, herauszufinden, was mir steht und das dann auch noch in fair und vegan zu organisieren. Und dabei kann der Kleiderschrank auch gleich noch mal auf Sparking Joy untersucht werden. Wobei, Socken und Unterwäsche werde ich mal lieber allein erledigen.

Bücher: Mit den Büchern bin ich glücklich. Da ich inzwischen wieder mehr lese, wenn auch noch immer nicht so viel, wie ich mir wünsche, sind das alles Bücher, die mir Freude bereiten, weil sie da sind und auf mich warten. Die einzigen, die mich etwas vorwurfsvoll ansehen, sind die Sprachkursbücher, aber die sind Teil des Glücksmonats Bildung und damit im April nützlich. 

Zeitschriften: Es kam eine Ausgabe der Le Monde Diplomatique hinzu, die ich noch lesen möchte. Etwas, was auch immer durchrutscht, im Alltag…

Schriftstücke, Unterlagen: Die nächste Lohnsteuererklärung liegt an und die Ordner sollte ich nach nicht mehr notwendigen Unterlagen und alten Rechnungen durchsehen. Außerdem habe ich immer noch vor, alles zu scannen. Das ist mal ein Samstagprojekt, wenn ich ohnehin ins Büro muss. Den Scanner hat der Liebste nämlich zu seiner Mutter gebracht. Immerhin ist seit der letzten Aktion alles ordentlich und so gut sortiert, so dass sogar der Liebste alles schnell findet.

Bedienungsanleitungen: Das sehe ich mir noch mal an, wer weiß, was sich da wieder eingeschlichen hat. Und über den Aufbewahrungsort werde ich auch noch mal nachdenken. In der Kammer erscheint es mir inzwischen seltsam. 


CDs und DVDs
: Die liebsten CDs behalten, und den Rest verschenken. Dank Spotify und co. ist das Digitalisieren nicht mehr nötig. Und wenn ich ehrlich bin, dann höre ich super wenig Musik und dann auch nur die 10 bis 15 Songs, die mir gerade gefallen. Ich gebe aber zu, dass ich mich hier ein wenig drücke, obwohl es doch eine sehr übersichtliche Aufgabe ist.

Körperpflegemittel und Make-up: Leider sind da immer noch etliche Sachen, die ich aufbrauchen will. Aber es ist sicher nicht verkehrt, noch mal engagiert an die Sache heranzugehen. 

Accessoires: Obwohl ich hier nur wenige Dinge besitze, habe ich den Eindruck, das könnte ich noch besser machen. Sollte schnell gehen. Vielleicht ist hierbei auch die Stilberaterin nützlich. 
Wertsachen: Irgendwo ist noch eine goldene Uhr, und dann ist da noch einiges an ausländischem Geld, das ist aber sortiert und gut verpackt. Das Schlüsselthema werde ich auch noch mal angehen.  

Geräte: Das könnte lustig werden, da da noch so einiges an Elektronik herumgeistert. Ein alter Walkman, ein tragbarer CD-Player und Kabel, ein altes Radio… Definitiv noch eine Aufgabe. 

Haushaltsartikel wie Schreib- und Nähzeug: seit ich da schon mal ausgemistet und sortiert habe, schlummert das so vor sich hin. Vermutlich kann aber noch mehr weg.

Apotheke und Drogerie: Nach diversen Erkältungsrunden ist die Medikamentenkiste wieder voll mit komischen Sachen. Ein kritischer Blick kann nicht schaden. Und was den Drogeriekram aka Putzmittel angeht: hier werde ich regelmäßig vom Liebsten und der Putzfee ausgehebelt. Definitiv eine Arbeit, du ich mal angehen muss, wenn der Liebste nicht da ist. 

Küchenutensilien und Nahrungsmittel: Hier hat sich schon ein wenig getan. Aber leider noch nicht beim Geschirr und den Gläsern. Auch die ein oder andere Pfanne kann weg. Und die restlichen Küchenutensilien, ich sage nur Plastikzeugs und anderen Krempel… Ich würde gern die hässlichen Plastikbretter durch schöne aus Holz austauschen. Und bei den Vorräten habe ich noch einiges aufzubrauchen.

Diverses: Da fallen mir viele Sachen in diversen Schränken ein und all das Zeug aus den Kammern, die mit den obigen Kategorien noch nicht bearbeitet wurden: 

  • Stoffsachen: Handtücher, Bettwäsche, Bettzeug, Geschirrtücher, Servietten, Decken, Kissen (ist übersichtlich)
  • Blumenzubehör: Pflanzen, Töpfe, Schaufel, Erde, Gieskannen
  • Fahrradzubehör 
  • Werkzeug (das wird nicht viel Spaß machen…)
  • Geschenkverpackungsgedöns
  • Putzutensilien inkl. Schuhputzzeug

Digitales: Hmpf, das klingt nicht nach Freude… Aber sich davor drücken gilt nicht.

  • Fotos: Digital und analog. Vermutlich eine Aufgabe für ein komplettes Wochenende. Zwei Albumprojekte sind ja auch noch zu machen. 
  • Apps, eBooks, Musik- und Filmdateien, sonstige Dateien: Ja, sollte ich mal durchgehen.
  • Accounts: Wahnsinn, was sich da alles ansammelt! Da habe ich gut zu tun, wenn ich da Ordnung schaffen will.
  • E-Mails: Ich war in letzter Zeit etwas nachlässig.

Erinnerungen und Fotos: Nicht zu unrecht die letzte Kategorie bei Marie Kondo. Aber bei mir gibt es noch eine:

Den Keller: ja, eigentlich soll man nach KonMari erst einmal alles einer Kategorie zusammentragen  und dann aussortieren. Aber bei mir sind außer den Rädern nur Sachen im Keller, die ich loswerden will. Und sehr viel vom Liebsten. Das werde ich mal alles Kiste für Kiste durchsehen, sortieren und vernünftig einräumen, bzw. alles was kaputt ist mal fachgerecht entsorgen. Und dann zwinge ich den Liebsten auch mal einiges wegzubringen. Leider hält er davon nicht so viel: war teuer, mochte ich mal, hat mir x geschenkt, könnte man noch mal gebrauchen…

Wochenrückblick #6

Gehört: Das Übliche.

Gesehen: DS9 und Morden im Norden.

Gelesen: Fertig: Getting to Yes.

Gedacht: Viel.

Gelacht: Wenig.

Geplant: Nichts, war keine Zeit dazu.

Gewünscht: Zeit.

Geschenkt: Gummibärchen.

Gemacht: Sport, einmal. War gut!

Gewundert: Wie müde man plötzlich werden kann.

Gewesen: Nirgendwo besonders.

Gefreut: Auf und über den Sonntag.

Gelernt: Nichts.

Gute Vorsätze 2017 – Dranbleiben die siebte

Weiterhin wenig Aussichten auf Besserung was #6 bis 8 betrifft, ansonsten bin ich zufrieden.

#1 Kauf nichts mehr: Einen Ausrutscher hatte ich, als ich mich am Flughafen langweilte, habe ich mir bei iTunes ein Buch gekauft.

#2 Brauch es auf: Das funktioniert weiterhin gut.

#3 Do it yourself: Die letzten Tage habe ich nichts selbst hergestellt, da ich nichts brauchte.

#4 Verschenke Zeit: Das habe ich, einen Ausflug zum Bauhaus nach Dessau. Das war wirklich schön.

#5 Vermeide Müll: Vielleicht sollte es wirklich nicht mehr Zero Waste genannt werden, sondern Less Waste. Ich plane diese Woche wieder einen Besuch im Original Unverpackt Laden. Nach dem plastikfreien Januar habe ich mir wieder ein paar Sachen in Plastik gegönnt, hatte dabei aber ein schlechtes Gewissen, was den Genuss etwas gestört hat. Also werde ich weiterhin Plastik vermeiden, wo ich kann.

#6 Achte auf Dich: Ich gebe mir Mühe, merke aber wieder Erschöpfungserscheinungen. Ich versuche mit Sport und frischer Luft dagegen zu halten.

#7 Bilde Dich weiter: Der Plan steht.

#8 Werde gelassen und entspannt: Das ist die schwierigste Aufgabe von allen. Es gibt wenige, die mich gut kennen und mir das zutrauen. Gelassen ja, aber entspannt war ich wohl noch nie.

#9 Probier was Neues: Ich bin einen anderen Weg nach Hause gelaufen und das war ziemlich gut, mal neue Seiten von Berlin zu sehen. Und ich habe spontan zu einer Party in der Pfalz zugesagt. Warum nicht mal wegen einer Party ein paar hundert Kilometer durch die Gegend fahren. So spontan? Ich freu mich drauf!

#10 Lebe das Glücksprojekt: Irgendwie tue ich das, sogar ansatzweise erfolgreich.

Wochenrückblick #5

Gehört: DLF, Economist und anders.

Gesehen: Völlige Hirnentspannung: Morden im Norden.

Gelesen: Das Urteil der Sieben zu Ende. Und fast fertig: Getting to Yes.

Gedacht: Sonne wäre schön.

Gelacht: Ein wenig.

Geplant: Das Fahrrad für den Frühling flott zu machen.

Gewünscht: Mehr Freizeit.

Geärgert: Diese Rubrik wird gestrichen, ab sofort ist positiv thinking angesagt.

Geschenkt: Einen Ausflug nach Dessau. War schön!

Gemacht: Zweimal Sport. Fühlt sich gut an!

Gewundert: Wie viel Nebel sich so tummeln kann.

Gewesen: Im Bauhaus Dessau. Immer wieder klasse.

Gefreut: Über das schöne Wochenende und dass ich es zweimal zum Sport geschafft habe.

Gelernt: Es geht so lange es halt geht.

Müde Überlegungen

Darf ich mich eigentlich beklagen? Diese Frage kommt mir in letzter Zeit immer häufiger, vor allem, wenn ich mich morgens müde aus dem Bett quäle und daran denke, wie viel Arbeit wieder auf mich wartet. Aber so geht es vielen anderen auch. Und ich fürchte, den meisten geht es noch schlimmer. Sie haben zwei Jobs, um über die Runden zu kommen. Oder schuften bis zum Umfallen als Selbstständige für ihren Lebensunterhalt. Wieder andere finden trotz aller Bemühungen überhaupt keine Stelle und wissen nicht, wie sie sich und ihre Familie satt bekommen sollen. Und leider viel zu viele müssen flüchten und alles zurücklassen, was ihnen wichtig und lieb war. 

Da kann ich mich doch nicht beschweren über meine komfortable 38,5-Stunden-Woche und bezahlten Überstunden. Ja, davon mache ich in letzter Zeit wieder viel zu viele, aber ich arbeite relativ selbstbestimmt in einem gut ausgestatteten Büro und die Bezahlung ist gut. Sehr gut. Also kein Grund zur Klage. Ich muss nicht hart körperlich schuften, ich muss nicht bei Wind und Wetter raus, ich muss keinen Müll anderer entsorgen. Also, warum jammere ich dann? Ja, der Druck ist hoch, die Arbeitsbelastung nimmt ständig zu, aber so vielen anderen geht es so viel schlimmer. Also Schluss mit dem Jammern und die Energie lieber in die Arbeit stecken.

Das Glücksprojekt Monat #4

Vier Monate Glückprojekt. Ich habe mich erst dem Thema Gesundheit gewidmet, dann habe ich über meine Beziehung nachgedacht und mich im Dezember (leider mehr als geplant) mit dem Thema Arbeit beschäftigt und den Januar meinen Freunden gewidmet.

Bin ich glücklicher? Irgendwie schon. Klar, die Arbeit hat mich überrollt und ich mache nicht so oft Sport, wie ich gern würde, ich treffe mich noch immer nciht so häufig mit meinen Freunden, wie ich es mir wünsche und in meiner Beziehung könnte ich auch oft weniger doof sein. Aber: Ich mache wieder Sport und es macht mir wirklich Spaß, ich gehe mehr zu Fuß, was sich positiv auf meine Laune auswirkt, wodurch ich auch zur besseren Partnerin werde. Ich koche wieder mit mehr Leidenschaft, ich esse gesünder, ich habe viel Neues ausprobiert (aka Sachen selber machen). Ich habe schon ein paar Sachen erledigt, die eigentlich Aufgaben für spätere Monate waren und die ich seit Jahren nicht hinbekommen habe wie die Ummeldung und Passbeantragung bei den Schweizer Behörden oder taz-Genossenschaftsanteile zu kaufen oder in den Original Unverpackt-Laden zu fahren. (Wer weiß, was ich beruflich mache glaubt jetzt bestimmt ich wäre total bescheuert.)

Und wie lief der Januar? Ich habe mich bei etlichen Freunden wieder gemeldet und Termine vereinbart. Ich versuche die beste Freundin zu sein, die meine beste Freundin braucht. Im großen und ganzen bin ich ganz zufrieden mit mir.

Ich werde also die restlichen acht Monat des Glücksprojektes durchziehen und die Vorsätze der ersten vier weiter verfolgen. Auch wenn ich nicht immer alles hinbekomme, was ich mir vorgenommen habe bin ich dennoch glücklich, weil ich in den vier Monaten viel mehr geschafft habe, als die Jahre davor. Und wenn ich ehrlich bin, war es gar nicht mal so schwer.

Was kommt im Februar? Das Thema Geld und Sicherheit. Ich will endlich die Patientenverfügung verfassen. Außerdem denke ich darüber nach, etwas ähnliches für den Sterbefall niederzuschreiben. Ein Beerdigungsinstitut will ich noch nicht beauftragen, das halte ich für etwas verfrüht, aber mal festhalten, dass meine Leiche verbrannt werden soll, ich gern einen biologisch abbaubaren Pappkarton statt hässlicher Urne hätte, keine Schnittblumen wünsche und überhaupt dass es mir am liebsten wäre, es wäre auch niemand traurig, ja, dass würde ich gern irgendwie regeln – Testament? Die schlimmste Aufgabe wird das Thema Altersvorsorge werden. Eine der wichtigsten Dinge, die man regeln sollte, vor der ich mich aber seit Jahren drücke. Und die Steuererklärung ist fällig. Und dann noch eine sehr attraktive Aufgabe: Für etwas Schönes sparen. Ich habe beschlossen, mir diese Uhr zu leisten. Einfach so, weil ich die klasse finde. Oder das Tischmodell. Oder beide? Und eine davon in Schwitzerdütsch.