Gute Vorsätze 2017 – Dranbleiben die vierte

Die Woche startete gleich mal mit einem hübschen Misserfolg.

#1 Kauf nichts mehr, ja, das klappt weiterhin.

#2 Brauch es auf läuft soweit auch noch ganz okay.

#3 Do it yourself hat gar nicht geklappt, da ich auch am Samstag noch im Büro war und es dann so spät wurde, dass wir nur noch was Essen wollten. Und den Sonntag brauchte ich zum Regenerieren.

#4 Verschenke Zeit ist immer noch nicht aktuell.

#5 Vermeide Müll läuft gar nicht. Da es bei uns im Büro üblich ist, was Süßes mitzubringen, wenn man Geburtstag hat, wollte ich gestern noch schnell drei Kuchen backen. Zehn Minuten lang ging das auch super, aber dann beschloss der Ofen nicht mehr zu heizen. Also bin ich heute früh in den Supermarkt und habe Süßigkeiten besorgt (man soll ja Sachen mitbringen, die die anderen essen) und jetzt habe ich immer noch schlechte Laune, weil es nichts gab, was nicht doppelt und dreifach in Plastik verschweißt war. Das war definitiv das letzte Mal, dass ich so was mache. Es kotzt mich richtig an.

#6 Achte auf Dich. Morgen geht es wieder zum Sport und ab heute gibt es auch keine Zuckerausnahmen mehr. Gestern habe ich anläßlich des Geburtstages gesündigt…

#7 Bilde Dich weiter. Hmpf, Zeit?.

#8 Werde gelassen und entspannt. Also heute ist das eine enorme Herausforderung.

#9 Probier was Neues. Ich bin froß, wenn ich den anderen Schrott schaffe.

#10 Lebe das Glücksprojekt. Träum weiter.

Wochenrückblick #2

Gehört: Viel Blödsinn und Beängstigendes von Trump, Erdogan, Kaczynski, Orban, Seehofer und anderen menschenverachtenden Gernegroß‘

Gesehen: Eine Reihe betrüblicher Ergeignisse. So gar nicht betrüblich, sehenswert.

Gelesen: Das Urteil der Sieben, bin fast fertig.

Gedacht: Das soll Präsident werden?

Gelacht: Galgenhumor. Zu mehr reicht es zurzeit nicht.

Geplant: Portugal. Donnerstag geht es los.

Gewünscht: Dass schon Donenrstag wäre.

Geärgert: Siehe ganz oben.

Geschenkt: Nichts.

Gemacht: Gute Frage, die Woche ging so schnell vorbei, dass ich das Gefühl habe, schon sehr viel gemacht, aber nichts erledigt habe.

Gewundert: Manchmal denke ich, mich wundert gar nichts mehr.

Gewesen: Sechs Tage im Büro und im Unverpackt Laden. Immerhin ein Highlight.

Gefreut: Über die Treffen mit meiner Freundin.

Gelernt: Es geht immer noch mehr Arbeit.

Gute Vorsätze 2017 – Dranbleiben die dritte

Eine weitere Woche ist fast vorbei und noch immer hat mich die Arbeit im Würgeggriff. Trotzdem konnte ich einige meiner Vorsätze einhalten.

#1 Kauf nichts mehr läuft dank des arbeitsinduzierten Zeitmangels hervorragend.

#2 Brauch es auf läuft auch weiter gut. Ich war aber vorgestern endlich im Original Unverpackt und habe ein paar Sachen, die fehlten besorgt. Der Weg dorthin war auch gar nicht so schlimm, wie befürchtet, klar, ich brauche eine Stunde mehr zum Einkaufen, als sonst, aber da meine beste Freundin in der Nähe wohnt, haben wir uns spontan noch zum Essen dort verabredet und so wurde es ein schöner Abend und ich hab es endlich geschafft mal dorthin zu fahren.

#3 Do it yourself läuft am Samstag, da werden die beste Freundin und ich noch ein wenig Body Butter zusammenrührern. Und ich muss wieder Waschmittel machen.

#4 Verschenke Zeit ist immer noch nicht aktuell.

#5 Vermeide Müll läuft besser. Ich bin schon den kompletten Januar plastikfrei, daher fallen nur Sachen an, die ich jetzt aufbrauche. Aber morgen werde ich noch mal in der Küche und dem Rest der Wohnung ausmisten (da sind noch ein paar Rubriken bei KonMari, die noch auf das Abarbeiten warten), da fällt dann doch noch etliches an, was entsortgt werden muss.

#6 Achte auf Dich. Ich war gestern beim Sport, Ich versuche einen Bogen um Zucker zu machen und gehe weiter viel zu Fuß. Trotz des wenig schicken Wetters.

#7 Bilde Dich weiter. Mehr als Lesen habe ich noch immer nicht geschafft.

#8 Werde gelassen und entspannt. Ich bin dran.

#9 Probier was Neues. Ich war im Unverpackt Laden. Neu und gut.

#10 Lebe das Glücksprojekt. Ja, mach ich. So gut ich kann.

Wochenrückblick #1

Gehört: Viele gute Wünsche zum neuen Jahr.

Gesehen: Ein paar Folgen Game of Thrones. Wir sind noch immer bei der ersten Staffel und ich muss wirklich aufpassen, nicht den Sheldon zu machen und ständig zu spoilern.

Gelesen: Ziemlich viele Krimis von Jussi Adler-Olsen und sehr viel andere Sachen.

Gedacht: Immer noch krank? Und wie kann ein so kleiner Kopf (ich trage Kinderhelme beim Snowboarden, kein Witz) so viel Schmodder fabrizieren. Und ist dann noch Platz für mein Hirn?

Gelacht: Wenig.

Geplant: Ob ich wirklich noch planen sollte? Es kommt doch ohnehin immer anders.

Gewünscht: Mehr Taschentücher.

Geärgert: Immer noch über die Erkältung.

Geschenkt: Gebrannte Mandeln, bzw. das resultat des Versuchs, selbst welche herzustellen.

Gemacht: Nachdem mir am Donnerstag die Decke auf den Kopf fiel: Die Küche ausgemistet.

Gewundert: Über die Quantität des Schmodders.

Gewesen: Am Freitag endlich wieder im Büro und weil es so schön war am Samstag auch gleich noch.

Gefreut: Über die aufgeräumte Küche und das Treffen mit Freunden am Wochenende.

Gelernt: Also mein Immunsystem nix oder wenn es was lernt, dann wohl verflucht langsam.

Gefürchtet: Zum Fürchten finde ich zurzeit den enormen Rechtsruck in allen angeblich so zivilisierten Gesellschaften und die dreisten Bestrebungen in mehreren Länder sowohl der EU als auch anderswo, Grundrechte systematisch auszuhebeln. Da frage ich mich schon, ob die Menschheit wirklich nichts dazu gelernt hat.

Gute Vorsätze 2017 – Dranbleiben die zweite

Die Umsetzung meiner guten Vorsätze hängt gerade an #8 fest. Damit ich trotz lauter Deadlinepanik nicht durchdrehe habe ich mich heute ins Büro geschlichen und bin recht fleißig gewesen. Es arbeitet sich deutlich entspannter ohne Telefonklingeln, Meetings oder Kolleginnen und Kollegen, die dringend noch was mit mir zu besprechen haben.Trotzdem brauche ich nach ein bis zwei Stunden konzentrierten Arbeiten mal eine kleine Ablenkung und schwupp, was passiert? Ich überlege, was ich mir so Schönes kaufen könnte. Also geht es noch? Shoppen als Ablenkung? Zum Glück habe ich mich vor dem „Bestellung abschicken“-Knopfdruck noch selbst ertappt und so kann ich stolz sagen:

#1 Kauf nichts mehr läuft, aber ich muss doch wieder höllisch aufpassen. Völlig irre, ich kann Shoppen in Läden nicht ausstehen, aber die Onlinehändler fixen mich immer wieder an. Dabei könnte ich stundenlang über die Umweltschäden durch die zusätzlichen Transportwege, die miesen Arbeitsbedingungen, den irrsinnigen Verpackungsmüll und über das Ladensterben und die zunehmende Uniformität des Konsums referieren und mich herrlich dabei reinsteigern wie doof ich das alles finde. Nee, wirklich, hier muss ich dranbleiben. Sich selbst konterkarieren ist so was von dämlich.

#2 Brauch es auf läuft. Ich habe am vorgestern vor lauter Langeweile (und wegen eines unbestimmten Hungergefühls) angefangen, meine Vorratsschränke durchzugehen. Dabei habe ich gleich mal ausgemistet, sauber gemacht und aufgeräumt. In Ermangelung meiner sonst schnell verfügbaren Gerichte (Tofu in Tomatensauce und solch schnell zu kochenden Sachen) habe ich die Falafelmischung, die ich hinten in der Schublade gefunden habe, zubereitet. Den Rauchmelder habe ich vorher aber ausgestellt, beim letzten Falafelfritieren hätte ich vor Schreck fast die Pfanne umgehauen. Ich lerne ja dazu…  Einen Essensplan habe ich immer noch nicht gemacht, dafür war ich aber einkaufen und habe nur frisches Obst und Gemüse gekauft und mich an Vorsatz #5 gehalten. (Nur beim Kaffee bin ich gescheitert, ich war super spät dran, verabredet und es ist weit und breit keine Kaffeerösterei in der Nähe…)

#3 Do it yourself läuft so lala. Ich wollte für Sonntag als Geburtstagsmitbringsel für Freunde mal wieder gebrannte Mandeln machen, aber irgendwas läuft da nicht richtig. Zweimal ist es Karamell mit Mandeln geworden, irgendwas mach ich falsch. Zu wenig Geduld? Falscher Zucker (braun statt weiß)? Egal schmecken tut es trotzdem, und so wird es vom Liebsten verpackt und wir verschenken es halt so. Der Sojajoghurt schmeckt aber, da kann ich nicht meckern.

#4 Verschenke Zeit ist diesen Monat immer noch nicht aktuell, daher bleibt nur, weiter daran zu denken, wenn ich wieder mal was schenken muss.

#5 Vermeide Müll läuft so naja. Ich bin immer noch bei etlichen Papiertaschentüchern, da ich mit dem Waschen und Bügeln doch nicht schnell genug hinterherkomme (obwohl ich bei meiner Mutter an Weihnachten 25 zusätzliche Taschnetücher abgestaubt habe) und das Kaffeeproblem ärgert mich auch. Außerdem ist durch die Ausmistaktion in der Küche viel Plastik angefallen, so dass schon wieder ein Eimer voll wurde. Aber insgesamt ist es weniger, als in früheren Wochen.

#6 Achte auf Dich. Ja also, was soll ich sagen. Ich tröte noch immer, höre auch immer noch wie durch ein Aquarium und habe eine rote Nase. Insgesamt kein schöner Anblick, daher würde ich mir gerade etwas weniger Beachtung schenken…

#7 Bilde Dich weiter. Ich lese viel. Aber mehr auch nicht. Morgen. Bestimmt.

#8 Werde gelassen und entspannt. Siehe oben. Panik. Gestern erster Arbeitstag und gleich mal hunderte E-Mails bearbeitet (und viel gelöscht) und dann die ToDo-Liste erstellt. Nach fünf Seiten wurde die Panik groß und größer. Konzentriere mich jetzt auf die größten Nervfaktoren mit dem höchsten Katastrophengehalt, lasse Kleinigkeiten liegen und versuche zu delegieren, was zu delegieren ist.

#9 Probier was Neues. Ich rieche seit gestern wieder was, zählt das?

#10 Lebe das Glücksprojekt. Ich bin dran. Echt jetzt.

Gute Vorsätze fürs neue Jahr – dranbleiben

Krankheitsbedingt läuft es bei der Umsetzung meiner guten Vorsätze ganz gut.

#1 Kauf nichts mehr läuft klasse, da ich seit dem 28. Dezember 2016 außer Gefecht bin und mich auch beim Onlineshopping zurückhalte. Es sollte mir also leicht fallen, das weiter durchzuhalten. Allerdings habe ich im Kopf schon eine Liste mit Sachen, die ich im April kaufen möchte. Vegane Sportschuhe zum Beispiel. Den Rest habe ich schon wieder vergessen, merke ich gerade. Gut, dann war es nicht wichtig.

#2 Brauch es auf läuft auch, da ich ja nicht rauskomme und somit auch nicht zum Einkaufen komme. Also leere ich meine Vorräte. Aber heute bringt der Liebste hoffentlich ein wenig Gemüse mit. Den Wochenplan habe ich am Sonntag aber nicht gemacht, das sollte ich heute nachholen…

#3 Do it yourself läuft noch nicht, aber heute mache ich mir Sojajoghurt. Dazu muss der Liebste zwar einen plastikverpackten Sojajoghurt zum Impfen mitbringen, aber es geht halt nicht anders. Müsli mit Orangensaft mag ich nicht wirklich gern… An Kosmetika brauche ich gerade nichts, daher muss ich auch nichts herstellen. 

#4 Verschenke Zeit ist diesen Monat nicht aktuell, daher bleibt nur, weiter daran zu denken, wenn ich wieder mal was schenken muss.

#5 Vermeide Müll läuft zu meinem Ärger nicht so toll. Ich verbrauche gerade enorm viele Papiertaschentücher und gestern brachte der Liebste einen Burger mit, da waren Ketchup und Majo sowie die Pommes in Plastik verpackt. Schade, aber der Jackfruit-Burger war klasse. Aber ich steige nun wieder auf Stofftaschentücher um, habe jetzt alle gewaschen und gebügelt.

#6 Achte auf Dich, nee, läuft gar nicht. Aber der Plan steht. Sobald ich mit Tröten durch bin.

#7 Bilde Dich weiter, jupp, noch so ein Thema… Gelesen habe ich viel, aber das mit dem Sprachen lernen. Da sollte ich heute dringend mit anfangen. 

#8 Werde gelassen und entspannt. Nope. So gar nicht. Je länger ich flach liege, desto angespannter werde ich, weil ich wegen der vielen Arbeit echt Panik bekomme. Es verfolgt mich schon in meinen Träumen. Nicht gut. Gar nicht gut. Heute nutze ich die leichte Besserung und werde zuhause was arbeiten, um das Gewissen in den Griff zu bekommen.

#9 Probier was Neues. Nein, dazu kam ich auch noch nicht. Dranbleiben.

#10 Lebe das Glücksprojekt. Ich bin dran. Ehrlich.

Das Glücksprojekt Monat #3

Drei Monate versuche ich nun schon, glücklicher zu werden. Da bietet es sich an, mal ein Zwischenfazit zu ziehen. Hat sich etwas verändert? Bin ich glücklicher? 

Sagen wir mal so. Da ich mit einer fetten Erkältung das Bett hüte und mich furchtbar darüber ärgere, weil ich Arbeit für zwei auf dem Tisch und schnell näher kommende Deadlines habe, fällt es mir gerade etwas schwer, mich glücklich zu fühlen. 

Aber: Ich habe endlich einen Sport gefunden, der mir Spaß macht und den ich in meinen Alltag einbauen kann. Und das, obwohl ich eigentlich nie in ein Fitnessstudio wollte. Also bin ich erstens mal über meinen eigenen Schatten gesprungen und bin zweitens deutlich sportlicher geworden. Gute Sache und ja, macht mich glücklich. Sobald ich aufhöre zu tröten, gehe ich wieder hin und ich freu mich schon darauf.

Die Beziehung läuft gut und ich gebe mir mehr Mühe, eine gute Partnerin zu sein. Ich versuche sogar immer öfter erfolgreich, die Beziehung über die Arbeit zu stellen. Zwar bin ich manchmal immer noch ein wenig gemein, aber es wird. Also ja, der Beziehungsmonat im Glücksprojekt macht mich glücklicher.

Der Arbeitsmonat ging völlig schief und so wie es aussieht muss ich mich im Januar richtig reinhängen, um irgendwie Land zu sehen. Aber immerhin habe ich einen Plan und fest vor, ihn auch umzusetzen. Somit lautet das Fazit hierzu: Noch herrscht eher das Panikgefühl, aber ich schaffe das. Ganz sicher.

Was diesen Monat anbelangt kann ich noch nicht viel sagen. Ich glaube, im Januar habe ich noch keinen Geburtstag verschwitzt, aber ich sollte heute mal ein paar Freunde anschreiben. Gutes Neues wünschen und so.