Wochenrückblick #11

Gehört: Wirklich unglaublich viel Bullshit.

Gesehen: Enterprise und mal wieder Alf.

Gelesen: Den China Knigge.

Gedacht: Nicht ausrasten. NICHT ausrasten!

Gefragt: Wie halbwegs intelligente Menschen sich so einen Bullshit zusammendenken können und dabei auch noch glauben, sie wären gute Menschen!

Gelacht: Recht viel.

Geplant: Einen freien Tag.

Gewünscht: Dass mein Gesprächspartner nicht so blöde Naziparolen von sich geben würde.

Geschenkt: Geduld.

Gemacht: Gegenargument um Gegenargument aufgefahren. Aber das ist schwer sinnlos bei Menschen, die tatsächlich glauben, dass ALLE Muslime Terroristen sind, ihre Frauen schlagen, Kinder quälen und Terroranschläge planen. Ich bin ja auch kein Religionsfan, aber das ist ja nun wirklich sehr einseitig und auch total bescheuert. Inzwischen weiß ich auch, warum meine beste Freundin sich immer aufregt, wenn jemand von „Die“ spricht. „Die“ nehmen uns die Arbeitsplätze weg. „Die“ gehen mit Holzlatten auf FKK-Badende los. „Die“ beschimpfen „unsere“ (ehrlich, merkste nix?) Frauen. Leider war ein gepfeffertes „Du Arschloch“ nicht möglich, da es ein guter Freund der Familie meines Schwagers ist, der diese völlig bescheidenen Thesen vorbrachte und steif und fest behauptet hat, er wäre liberal und tolerat. Da steigt meine Logik echt aus. Und dann wurde ich auch noch mehrfach gefragt, warum ich keine Kinder habe. Ich bin so stolz auf mich, dass ich nicht ausgerastet bin.

Gewundert: Wieso Leute das einfach hinnehmen, wenn ihre Freunde so einen Müll verzapfen. Witzigerweise bin nun bestimmt ich die Böse und Intolerante.

Gewesen: In der Provinz.

Gefreut: Der rest der Woche war schön.

Gelernt: Diese intoleranten dumpfbräsigen BILD-Gläubigen, „Wenn-Trump-hier-zur-Wahl-stünde-Trump-Wähler“- und „ich bin ja kein Nazi, aber“-Typen gibt es wirklich.Und ich komme nicht mit ihnen klar.

Wochenrückblick #10

Gehört: Musik, Deutschlandfunk und Economist.

Gesehen: Ein paar Folgen Morden im Norden (inklusive ärgern über die dritte Staffel – wer schreibt denn diese Drehbücher?) und Enterprise.

Gelesen: Ehrlich? Nichts. Bin irgendwie nicht dazu gekommen.

Gedacht: Hoppla, die Woche ging aber viel zu schnell vorbei.

Gefragt: Zu viel, aber zu wenig Antworten.

Gelacht: Über manches. Ich fürchte nur, das war eine enorme Portion Galgenhumor.

Geplant: Okay, es ist ein Klassiker: Fahrrad aus dem Keller holen. Garderobe analysieren. Mehr kochen. Mehr lernen. Mehr lesen.

Gewünscht: Dass mein Liebster vielleicht doch nicht nach China geht. Und gleichzeitig, dass alles klappt und er nach China gehen kann.

Geschenkt: Geld für ein Abschiedsgeschenk.

Gemacht: Gute Frage? Was hab ich gemacht?

Gewundert: Über meine schizophrenen Wünsche.

Gewesen: Im Büro. Und zwei mal beim Sport.

Gefreut: Dass die Schneeglöckchen blühen.

Gelernt: Noch mehr Arabisch, Spanisch, Ungarisch und Chinesisch. Ich frage mich, ob das Lernen mit den Apps wirklich was bringt. Zumindest mit Chinesisch zeichnet sich ja ein baldiger Praxistest an.

Das Glücksprojekt Monat #5

Der März ist schon wieder zu einem Drittel vorbei und erst jetzt komme ich dazu, den Februar zu rekapitulieren. Fünf Monate läuft das Glücksprojekt nun und ich bin davon überzeugt, dass es eine gute Idee war, es zu starten. Das Thema Gesundheit begleitet mich seit dem ersten Monat und ohne würde es mir sicher weniger gut gehen. Seit November widme ich dem Thema Beziehung mehr Aufmerksamkeit und auch hier sehe ich kleine Fortschritte in meinem Verhalten, aber auch in meiner Einstellung gegenüber meinem Partner. Seit Dezember denke ich vermehrt über mein Verhältnis zur Arbeit nach und muss hierzu sagen: Das ist meine schwerste Baustelle. Aber ich bleibe dran. Im Januar war das Thema Freundschaft im Fokus und auch hier sehe ich gewisse Fortschritte. Manche Gewohnheiten lassen sich nur schwer abstellen, aber ich merke, dass ich manches besser handhabe, als früher. Aber nun zum Februar. Der drehte sich um das Thema Geld und Sicherheit. Als Ziele hatte ich mir gesetzt:

  • Mir eine Altersvorsorge zulegen. Also einen guten Mix aus langfristig Investieren kurzfristig verfügbar Sparen. Auf die gesetzliche Rente sollte ich mich nicht verlassen. Mal abgesehen davon möchte ich ja auch meinen Lebensstandard halten.
  • Ein Testament und eine Patientenverfügung verfassen und notariell beglaubigen lassen. Dass muss ich regeln, und zwar sowohl für mich, als auch für meine Lieben. Ich will nicht, dass sie im Falle, dass ich es nicht mehr kann oder nach meinem Tod Entscheidungen treffen müssen oder finanzielle Probleme haben.
  • Dieses Jahr wird die Steuererklärung gleich erledigt. Kein Zaudern und Zögern. Denn eigentlich dauert das nicht lange.
  • Sparen für was Schönes: Ich möchte mir eine schöne Sache suchen, auf die ich sparen will. Ich habe da eine bestimmte Wanduhr im Auge, die mehr als 1000 Euro kostet, die ich aber auch einfach nur super finde.

Und das Fazit ist leider gar nicht schön. Ich habe mich zwar zu vielen Dingen schlau gemacht aber ich habe tatsächlich nichts davon umgesetzt. In einem realen Projekt hieße das: Nacharbeiten. Und genau das habe ich vor. Entschuldigungen, Erklärungen und Ausreden braucht es da keine. Ich muss es einfach machen.

Trotzdem bleibt die Frage: Bin ich glücklicher? Ja, trotz des schlechten Gewissens. Ich weiß inzwischen so viel besser, was ich will, was ich noch tun muss und was ich erreichen kann. Und das ist eins ehr gutes Gefühl. Ich freue mich also auf die restlichen sieben Monate Glücksprojekt und hoffe, dass ich bald mehr Erfolgsmeldungen zu vermelden habe.

Wochenrückblick #9

Gehört: Musik, Deutschlandfunk und Economist.

Gesehen: Ein paar Folgen Alf und Enterprise.

Gelesen: Noch weiter The Curated Closet von Anuschka Rees. Ich sammle schon fleißig Inspirationen.

Gedacht: Ich fürchte, ich stehe auf  eher klassische langweilige Mode.

Gefragt: So vieles. Es war wieder eine anstrengende Woche.

Gelacht: Über diverse lustige Anti-Trump Videos.

Geplant: Das wird bald ein Klassiker: Immer noch das Fahrrad wieder aus dem Keller zu holen. Meine Garderobe analysieren und mich Richtung perfekter Kleiderschrank bewegen. Mehr kochen. Mehr lernen. Mehr lesen. Also alles in allem VIEL 🙂

Gewünscht: Mehr Zeit, die Tage vergehen wie im Flug…

Geschenkt: Geld zu einem Geburtstag.

Gemacht: Auf der Geburtstagsfeier getanzt. Habe ich schon lange nicht mehr.

Gewundert: Oh, schon halb vier?

Gewesen: In Bonn dienstlich und in der Pfalz zu einer Geburtstagsfeier.

Gefreut: Meinen Neffen zu sehen.

Gelernt: Ein wenig Arabisch, Ungarisch und Chinesisch. Ich bleibe dran.

Gute Vorsätze- Dranbleiben die zehnte

Die Tage vergehen so schnell… schon wieder eine Woche vorbei.

#1 Kauf nichts mehr: Öhm, peinlich. Ein Buch über iBooks, ein Kleid und ein paar Schuhe. Okay, Kleid und Schuhe brauche ich für eine Hochzeit, da gibt mein Kleiderschrank nichts her, aber das Buch hätte ich mir wirklich sparen können.

#2 Brauch es auf: Ein paar wenige Dinge habe ich aufgebraucht, aber das könnte besser sein. Wenn ich mal wieder mehr kochen würde.

#3 Do it yourself: Badekugeln und Bodybutter. Immerhin. Handcreme steht noch aus und immer noch Waschmittel.

#4 Verschenke Zeit: Mühsam, aber ich versuche es.


#5 Vermeide Müll:
Ich versuche es mal wieder plastikfrei.

#6 Achte auf Dich: Läuft halbwegs gut. Ich habe zwar noch immer keinen Arzttermin, aber so bin ich halt.

#7 Bilde Dich weiter: Ich lerne immer noch fast täglich meine Minilektionen. 

#8 Werde gelassen und entspannt: Nach der fatalistischen Einstellung letzte Woche bin ich immer noch recht gelassen. Ich kann ja ohnehin nichts ändern.

#9 Probier was Neues: Zählt tanzen zu schlechter Musik dazu?

#10 Lebe das Glücksprojekt: So im Großen und Ganzen läuft es ganz gut.

Wochenrückblick #8

Gehört: Musik, Deutschlandfunk und Economist.

Gesehen: Die neuen Folgen Big Bang Theory.

Gelesen: Ich habe mit The Curated Closet von Anuschka Rees angefangen. Mein Ziel ist noch immer, die perfekte Garderobe zusammen zu haben. Irgendwie smart, elegant und lässig.

Gedacht: Jetzt muss ich täglich meine Outfits fotografieren. Und mir dabei Gedanken machen, was zwickt und zwackt und was ich daran mag und was nicht, ob ich die Ärmel hochrolle oder ständig was irgendwo rum zuppel. Aber, wie heißt es in meinem Blogtitel: Wer gut sein will muss üben.

Gefragt: Warum eigentlich ein Wochenrückblick? Und für wen?

Geantwortet: Weil ich mir so noch mal über die letzte Woche Gedanken machen muss und Fortschritte besser erkennen kann. Oder auch, dass ich etwas tun muss, weil nichts vorangeht. Oder was schön war. Für mich. Einizig und allein für mich. Keine fancy events oder vip meetings oder I proudly present. Nur für mich.

Gelacht: Ich glaube, ich habe etwas mehr gelacht, als letzte Woche. Aber eigentlich würde ich gern öfter lachen.

Geplant: Immer noch das Fahrrad wieder aus dem Keller zu holen. (Ich Schlumpf.) Meine Garderobe analysieren und mich Richtung perfekter Kleiderschrank bewegen. Mehr kochen. MEhr lerne. Mehr lesen. Also alles in allem VIEL 🙂

Gewünscht: Ein Glätteisen. Erster Kaufwunsch seit dem Shopping-Bann.

Geschenkt: Geld zum Abschied bzw. Geburtstag von Kolleginnen.

Gemacht: Gearbeitet, einmal Sport, gelesen und endlich wieder mit dem Sprachenlernen angefangen. Zwar nur 15 Minuten pro Sprache, aber das täglich und das ist doch mal besser als nichts.

Gewundert: Wie schnell ich mich wieder an die Wörter erinnere.

Gewesen: Nur in Berlin.

Gefreut: Dass wir uns am Wochenende mit Freunden getroffen haben. Auch wenn es schwerfällt, sich von der Couch zu hieven, wenn man erst mal zusammensitzt ist es total schön.

Gelernt: Ein wenig Arabisch, Ungarisch und Chinesisch. Vielleicht habe ich bald mal wieder Zeit für einen richtigen Sprachkurs.

Gute Vorsätze- Dranbleiben die Neunte

Eine weitere Woche ist nahezu vorbei und das ist die Bilanz.

#1 Kauf nichts mehr: Es ist wirklich erstaunlich, aber der Wunsch Sachen zu kaufen ist weg. Auch die Vorstellung, noch weitere fünf Wochen ohne Neukäufe vor mir zu haben, ist nicht erschreckend. Und der Kontostand ist so gut wie noch nie! Wofür habe ich denn eigentlich jahrelang immer Geld ausgegeben?

#2 Brauch es auf: Das war diese Woche sehr mau, da ich vier Tage weg war und die anderen tage nicht vor 21 Uhr zuhause, da koche ich einfach nicht mehr wirklich aufwendig.

#3 Do it yourself: Ich habe es noch immer nicht geschafft, das Waschmittel herzustellen. Handcreme habe ich auch in Planung.

#4 Verschenke Zeit: Wenig, aber ich versuche mindestens zweimal pro Woche Zeit mit Freunden zu verbringen.

#5 Vermeide Müll: Schwer, es ist schon bequem, Sachen fertig zu kaufen, z.b. Kichererbsen im Glas oder Tofu, statt sie selbst zu machen. Aber ich gebe mir wirklich sehr viel Mühe.

#6 Achte auf Dich: Ich drücke mich noch vor dem nächsten Check-up-Termin, aber es steht auf der Liste. Außerdem gehe ich mindestens einmal pro Woche zum Sport, um wenigstens den Status quo aufrecht zu erhalten.

#7 Bilde Dich weiter: Ich fange klein an und lerne mit DuoLingo ein wenig Spanish und Ungarisch. Also eigentlich ist es nicht lernen sondern auffrischen, aber besser als nichts, oder?

#8 Werde gelassen und entspannt: So langsam kehrt eine innere Ruhe ein. Ich sehe die Katastrophe bei der Arbeit auf mich zurollen, ich habe getan, was ich konnte, ich habe die Verantwortlichen informiert, dass die Katastrophe kommt, wenn sie nicht schnell handeln, was soll ich mehr tun? Ich versuche die Schäden so klein wie möglich zu halten, aber mehr fällt mir beim besten Willen nicht mehr ein. Also warum sollte ich mich dann noch fertig machen? Insofern könnte man das auch als Gelassenheit bezeichnen.

#9 Probier was Neues: Das schiebe ich noch ein wenig, bis ich wieder mehr Hirnkapazitäten frei habe.

#10 Lebe das Glücksprojekt: So im Großen und Ganzen läuft es ganz gut.