Hans-Werner (Un)Sinn

Oh ja, angemessene Bezahlung für Arbeit ist und bleibt eine Landplage. Für Arbeit bezahlen ist scheiße! Jawoll Herr Unsinn!

„Die Einführung bundesweiter Mindestlöhne wie in der Postbranche (bis zu 9,80 Euro pro Stunde) würde zum Abbau von 1,9 Mio. Arbeitsplätzen führen! Das haben Berechnungen des Münchner Ifo-Instituts ergeben. (…) Ifo-Chef Hans-Werner Sinn zu BILD: „Mindestlöhne sind ein wirtschaftspolitisches Spiel mit dem Feuer.“ (bild.de)

Liebes ifo-Institut: Ich verstehe Eure Rechnungen einfach nie. Wenn also alle für richtig wenig Geld arbeiten, damit die Profite schön steigen, wer bezahlt dann den ganzen Plunder, den die Billiglöhner herstellen? Die Manager? Aber die dürfen eigentlich doch auch nicht mehr als 9,80 € pro Stunde bekommen, sonst gibt es wieder Millionen Arbeitslose, oder?

Kommentare

equalizer (30.12.07 12:21):

Zu dem Thema ist noch ein lustiger Kommentar von Herrn Sinn auf sueddeutsche.de erschienen: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/artikel/338/149972/

dontblog (31.12.07 11:28):
Allein die Überschrift!
„Jeder muss von seiner Hände Arbeit leben können? Wer so denkt, der verwechselt Wunsch und Wirklichkeit.“
Ja, man sollte billige Arbeitskräfte dauerhaft staatlich subventionieren. Der Staat bezahlt allen Arbeitern 2,5 Euro oder so die Stunde, alle gehen sechs Tage die Woche arbeiten, mindestens 10 Stunden pro Tag. Dann sind alle schön müde und murren nicht, wenn man ihnen die Krankenversicherung streicht und überhaupt, Sozialversicherungen sind dann ja überflüssig, weil mit dem von Herrn (Un)Sinn vorgeschlagenen Modell alle Arbeit haben.

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