Der letzte Tag des Jahres

Die taz hat heute ein „Dinner for One relaoded“ publiziert. Sehr schön, vor allem das mit Eva Hermann.

Ich werde trotzdem Dinner for One im Original schauen. Allein beim Gedanken an den Tiger und seine Folgen muss ich lachen. Ein Ritual muss sein. Wenn ich doch sonst keines habe. Und jetzt muss ich mir noch gute Vorsätze fürs nächste Jahr ausdenken. Mal sehen, das mit dem „Rauchen aufhören“ ist blöd, das habe ich vor sieben Jahren schon gemacht. Ist übrigens total einfach, man steckt sich einfach keine mehr an. Wem das zu simpel ist, kann sich ja noch ein paar gute Gründe, mit dem Rauchen aufzuhören, aussuchen:

  • man stinkt nicht mehr nach Aschenbecher (Für Partnersuchende nicht ohne Relevanz)
  • die Geschmacksnerven kommen wieder auf Trab (Ist nur für Leute wichtig, die Essen als Genuss und nicht als reine Kalorienzufuhr verstehen.)
  • man kommt die Treppen wieder ohne zu schnaufen hoch (Für Leute mit sportlichem Ehrgeiz)
  • man faltet sein Gesicht viel weniger schnell (Für Eitle)
  • die Gesichtsfarbe geht von grau zurück auf schön gesund (Ebenfalls für Eitle, eventuell auch für Partnersuchende)
  • die Finger sind nicht mehr gelb (siehe oben)
  • man sucht nicht ständig Kleingeld, Zigarettenautomaten, Feuerzeug (Für Gestresste)
  • man wird nicht mehr ständig um Zigaretten angeschnorrt (Für Geizige)
  • man vermiest anderen nicht mehr den Restaurantbesuch (Für die Sozialromantiker und ab Morgen die Gesetzestreuen)
  • man hat viel mehr Geld (Für die Schwaben und Schotten)

Aber jetzt habe ich mich vom eigentlichen Thema gute „Vorsätze fürs neue Jahr“ ablenken lassen. Was gibt es noch?

Weniger Schokolade. Indiskutabel und unrealistisch. Netter sein. Auch unrealistisch. Mist, mir fällt nichts Gutes ein, was machen denn die anderen so? Okay, das habe ich neben den Klassikern Rauchen aufhören und Abnehmen (Ebenfalls absolut indiskutabel, klappt schon wegen der Schokolade und dem Essen allgemein nicht wirklich.) gefunden: Mehr Zeit mit Familien und Freunden verbringen und Stress vermeiden. Ersteres mache ich schon recht ausgiebig und Stress vermeiden? Ich kann nicht ohne! Wird also auch nichts. Vielleicht fällt mir noch was bei meiner ‚Lieblingsbeschäftigung‘ Einkaufen ein …

Kommentare

(3.1.08 15:01):
oh ja, deine lieblingsbeschäftigung – einkaufen gehen! unsere lieblingsbeschäftigung! und du hast vor sieben jahren mit dem rauchen aufgehört? sicher? wir dürften uns im sommersemester 2000 kennengelent haben… hm… und da hast du noch gequalmt und das ist siebeneinhalb jahre her??? und ich hab dich mehr als ein semester mit fluppe in erinnerung… wie auch immer, du mußt es wissen. und vorsatz fürs neue jahr (für dich, für mich wäre der platz nicht ausreichend): nicht mehr als 13 stunden pro tag arbeiten?
hab dich lieb! auch wenn dir das jetzt total abgeht, allein die formulierung..

dontblog (3.1.08 15:22):
Am 8. November 2000 habe ich den ersten Tag nicht mehr geraucht. Und seitdem wurde mir immer so was von schlecht, wenn ich es versuchte, dass ich es einfach bleiben lasse.
Ich arbeite weniger als 13 Stunden pro Tag. Ich darf nämlich gar nicht mehr als 10 und wir haben ein elektronisches Zeiterfassungssystem (oder Big Brother, wie auch immer man das nennen möchte).
Hab Dich auch lieb! Ich hoffe, Du lässt Dich mal wieder länger als fünf Minuten blicken?

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