Silvesterreste

Aus dem Dinner-for-One-Schauen wurde nichts, die guten Vorsätze habe ich auch vergessen, aber Silvester hat richtig Spaß gemacht. Die Reise nach Jerusalem funktionierte sehr gut, da die ersten mit dem Fondue schon fertig waren, als die nächsten kamen. So wurden acht Stühle brüderlich und schwesterlich auf 15 Menschen verteilt. Das Käsefondue wurde auch erstaunlich gut, obwohl, das zweite war etwas flüssig… Geschmeckt hat es mir (und den anderen wohl auch) dennoch sehr gut, trotz des vergessenen Muskats und Pfeffers. Hat aber keiner gemerkt. Hiermit sei noch mal allen herzlich gedankt: Herrn E. und Herrn L. für den vorbildlichen Einsatz an der Käsereibe, den anderen selbstverständlich für mitgebrachten Speis und Trank sowie für die Mithilfe bei den weiteren Vorbereitungen und mein ganz besonderer Dank gilt natürlich Frau M. die es geschafft hat, meine Wohnung in ein Luftballon- und Luftschlangenparadies zu verwandeln. Bilanz des Abends: 12 Flaschen Wein, 3 Flaschen Sekt, 1 Flasche selbstgemachter Baileys (Der muss wirklich gut gewesen sein, so fix wie der alle war! Schade, dass ich das Zeug nicht vertrage!), eine dreiviertel Flasche Wodka, 3 Mini-Martinis, eine Flasche Bier, eine halbe Flasche Kirschwasser, 3 Kilo Käse, 3 Laib Brot (Zwei davon selbstgebacken von der KochSchlampe! Mit Sollbruchstellen! Großartig!) und diverse andere Leckereien wurden vernichtet. Die letzten gingen freiwillig um fünf und hinterließen meine Wohnung in einem Zustand der mich kurzzeitig überlegen ließ, ob ich nicht doch umziehen sollte. Dem Chaos durfte ich mich dann am nächsten Morgen vier Stunden lang widmen. Jetzt weiß ich, dass ich viel zu viel Geschirr habe, Rotwein in Kombination mit Fußboden und Luftschlangen ganz furchtbar klebt, Luftballons sich gerne unter Sesseln verstecken und man sogar Bügelbretter mit Luftschlangen dekorieren kann. Und dass man Ikea-Vorhänge bei 60 Grad in der Waschmaschine zwar von Rotweinflecken befreien kann (Bleiche sei Dank), dieser danach aber ganze 30 cm kürzer als der andere ist. Warum wundert mich das nicht?

Kommentare

KochSchlampe / Website (2.1.08 10:24):
Weil wir alle die bittere Erfahrung gemacht haben, dass schwedische Massenkaufhäuser sich das Krumpfen gerne sparen?
(Krumpfen: Waschen und Bügeln des Stoffes vor der Verarbeitung)
Es tut mir leid, dass Du alles alleine Aufräumen musstest – wäre ich länger geblieben, hätte ich mitgeräumt. Hoffe ich.

dontblog (2.1.08 10:29):
Ich hoffe, Du bist wieder fit! Und danke, aber so schlimm war das Putzen gar nicht. Es ist irgendwie meditativ und gehört für mich zur Party dazu. Und es ist eine tolle Beschäftigung, um wieder nüchtern zu werden😉

KochSchlampe / Website (2.1.08 11:26):
😉
Dann geht es ja. Sagen wir so: nachdem ich gestern das Gefühl hatte, Lungenbröckchen hochzuhusten, hat das heute aufgehört. Dafür jetzt Schnuppen, aber den kann ich besser ignorieren.

dontblog (2.1.08 11:52):
Igitt! Hört sich nicht so lustig an. Dafür hast Du aber lange durchgehalten. Tapfer! Ignorieren funktioniert übrigens nicht immer, weiß ich jetzt aus eigener Erfahrung. Gute Besserung!

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s