@Pauline:

Da ich gerade zu doof bin, das als Kommentar zu gestern einzufügen gibt es das nun halt als Beitrag:

Schön, dass Du hängengeblieben bist. Bisher lasen/lesen fast nur Leute meinen Blog, die mich auch kennen und daher wissen, dass ich zwar wahnsinnig gerne lästere und mich aufrege, aber dennoch grundsätzlich optimistisch und meist sehr tolerant bin. Diese Menschen lesen aus meinem Blog daher eine andere Grundstimmung heraus.

Ich diskutiere auch über alles mögliche mit Freunden (Ich habe wirklich welche! Übrigens die besten der Welt! Musste mal raus, sorry, bin sonst selten so sentimental.) und die sagen mir natürlich auch, wenn ich über die Stränge schlage, arrogant wirke oder sonstwie mich unpassend benehme. Dafür hat man ja Freunde. Allerdings kommt das nicht häufig vor (Also das mit dem, dass mir meine Freunde so was sagen, nicht das Freunde haben, das kommt oft vor ;-)). Es kann natürlich sein, dass sie auf Arroganz und schlechtes Benehmen stehen oder aber es könnte eventuell sogar sein, dass ich gar nicht so oft so furchtbar schlimm bin, wie Du das jetzt wohl alleine durch das Lesen meines Blogs wahrnimmst.

Diejenigen, über die ich mich hier auslasse sind Leute, die mich nicht kennen und sich auch nicht die Mühe gemacht haben, mich kennenzulernen. Und ich kritisiere wahnsinnig gerne diejenigen, die sich keine Mühe machen, sich ein wenig für eine bessere Welt zumindest zu interessieren. Sie müssen ja nicht gleich den Weltfrieden schaffen, aber sie sollen diejenigen, die mal etwas mehr tun als gefordert, wie equalizer es ausdrückt, gefälligst nicht ständig runtermachen, nur weil ihr Ego durch engagierte Leute angekratzt wird.

Dass ich gerne in Fettnäpfchen trete stimmt, dass ich mir keine Gedanken über das mache, was andere denken stimmt allerdings ganz und gar nicht, ebensowenig ob ich andere Menschen mit meinem Verhalten verletze. Allerdings nehme ich nicht auf jedes Mimöschen Rücksicht. Dass das einigen nicht gefällt ist okay, mir gefällt ja auch einiges an ihnen nicht.

Das Interessante an einem Blog ist übrigens, dass man da auch mal sich über das aufregen kann, was man sonst aus Rücksicht auf die Gefühle anderer eben nicht tut. Und man kann gelegentlich auch mal schlechte Stimmung ablassen. Die mute ich nämlich als mitfühlender Mensch (Mist, jetzt habe ich mich geoutet, ich interessiere mich wirklich für die Gefühle meiner Freunde!) meinen Freunden nur äußerst ungerne zu. Im Netz müssen sie es ja nicht lesen, können es aber.

Kommentare

KochSchlampe / Website (1.4.08 21:55):
Ich benutze mein Blog zwar (inzwischen) kaum noch dazu, um mir den Frust wegzuschreiben, aber gerade eben habe ich einen Beitrag geschrieben, in dem ich mich recht herzlich über Mitbewohnerette #12 auslasse. Schon der Prozess des Schreibens hat bewirkt, dass ich ein wenig milder gestimmt bin. Ob ich den Beitrag dann veröffentliche, werde ich noch sehen….
Unabhängig davon kann ich zu Fettnäpfchen nur sagen: If you can’t stand the heat, stay out of the kitchen.

dontblog (2.4.08 08:38):
Also ich würde das ja gerne lesen. Pointierte Frustwegschreiberei ist oft unterhaltsam und ich lerne gerne neue Gemeinheiten dazu.
Und zu Fettnäpfchen fällt mir noch ein: Glücklicherweise heizen diejenigen, die Fettnäpfchen oder gar Ölfässer um sich herumpostieren, diese nicht auch noch😉

KochSchlampe / Website (2.4.08 19:03):
Ich werde mich entscheiden ob ich das blogge oder nicht, wenn ich nachher mit ihr spreche und ein paar der unangenehmen verhaltensweisen freundlich anspreche. Je nach Reaktion könnte es dann ein öffentliches bashing geben…

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