Frühsport

Heute morgen um viertel nach fünf war ich im Park, Kaninchen erschrecken. 40 Minuten habe ich heute durchgehalten. Morgens läuft es sich einfach viel viel besser. Erstens war ich der einzige Mensch im Park, zweitens waren die fiesen Mücken noch im Tiefschlaf, und drittens ist es einfach herrlich frisch statt schwül. Und weit und breit kein Hund in Sicht. Und auch keine Extremsportler, die einen dreimal pro Runde überholen und dabei aussehen, als müssten sie sich dafür nicht einmal anstrengen.

Laufmuffel können sich gar nicht vorstellen, wie herrlich das ist, einfach nur zu laufen. Früher habe ich es gehasst, inzwischen brauche ich meine wöchentliche Laufdosis. Ich laufe schon fast automatisch los, sobald ich mir die Laufschuhe anziehe. So nach dem Motto: Schuhe an, Bremse anziehen, aus dem Haus, Bremse lösen, loslaufen. An der Straße kurz aufpassen, um nicht überfahren zu werden, weiterlaufen. Durch den ersten Park, kurz nach rechts und links schauen, ob ein Auto kommt, über die Straße, dann die große Runde laufen. Auf den Hügel rauf furchtbar keuchen, dann langsam wieder runter und wieder weniger keuchen. Auf dem Rückweg noch mal rechts und links gucken, über die Straße, dann weiterlaufen und zum Schluss bei Trimm-Dich-Gerät Nummer 11 halten. Dehnen und dann nach hause gehen und sich ärgern, dass die Zeitung noch nicht da ist. Kaffee kochen, duschen, frühstücken, endlich die Zeitung holen und dann los zur Arbeit. Bis dahin ist auch der Kopf nicht mehr so knallig rot.

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