Haushaltspläne

Ich suche gerade Haushaltspläne der Bundesländer zusammen und habe nun schon etliche Bundesländer mehr oder minder erfolgreich abgegrast. Und nun bin ich auf der schleswig-holsteinischen Seite auf folgenden Hinweis gestoßen:

Bitte bedenken Sie: Ein Haushaltsplan unterscheidet sich stark von Bilanzen und Konten, die viele aus der doppelten Buchführung gewohnt sind. Es erfordert eine gewisse Übung, die verwendete Systematik zu lesen.

Die verwendete Systematik wird übrigens nicht erklärt… Ist wohl ein Selbstlernkurs.

4 Gedanken zu “Haushaltspläne

  1. Danke für den Tipp, das werde ich morgen früh gleich machen. Könnte aufbauender sein, als die Spielberichtsanalyse…

  2. Schau mal nach, ob Du zum Land ’ne Haushaltsordnung bekommst. Das ist zwar auch kein Lehrbuch, enthält aber die Anweisungen, wie man mit dem Titelgeraffel arbeiten soll.

  3. Na, dann freu ich mich schon auf die Lektüre, die kommt nämlich als nächstes…

  4. Die verwendete „Systematik“ stammt noch aus der Kaiserzeit. Der untertänigste Sekretär bekam von seiner Majestät das Privileg (den Titel), über eine bestimmte Zeit hinweg eine bestimmte Summe Geld im Rahmen einer eng gefassten Vollmacht auszugeben oder einzunehmen. Das Ganze wird in Kapiteln zusammengefasst, damit man nicht völlig den Überblick verliert, und ist eine einzige bürokratische und buchhalterische Katastrophe.
    (Das heute in der Wirtschaft verwendete Buchhaltungssytem hat sich durchgesetzt, weil die vom Staat immer noch verwendete Kameralistik schlicht nichts taugt.)

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