Kurztrip ins Allgäu

Neben der Schweiz haben wir am Wochenende auch noch das Allgäu mit unserer Anwesenheit beehrt. Samstags waren wir auf dem Lindenberger Stadtfest und schön zu sehen, es hat sich die letzten 15 Jahren rein gar nichts verändert. Es gibt immer noch Bierkistenstapeln des Alpenvereins (Die Mädels sind da wohl geschickter als die Jungs, zumindest in der Zeit in der wir dort zuschauten.)

Die Blaskapelle spielt noch die gleichen Schlager, Hits etc. wie vor Jahrzehnten, es gibt die gleichen Biersorten und dieselben Besoffskis. Die einzige Neuerung, die ich entdecken konnte war der Döner-Kebap-Stand. Allgäu-Döner. Als Vegetarierin konnte ich jetzt nicht testen, wo der Unterschied zum Berliner Döner liegt, außer im Preis, unter 4 Euro ist der im Allgäu nicht zu haben.

Nett auch unser Versuch zu fünft essen zu gehen. Im ersten Lokal haben wir uns reingesetzt, die Karte studiert und wurden dann in fast schon berlinerisch anmutendem Tonfall darauf hingewiesen, dass es heute nur draußen etwas zu essen gäbe. Wir könnten uns das aber schon gerne reinholen. Es gäbe aber nur Pizza. Sie hätten nämlich keinen Koch in der Küche, der kochen könne. Meine Frage, ob denn wenigstens der Koch draußen kochen könnte, hat die Bedienung nicht ganz verstanden aber immerhin war sie dann wenigstens bereit, uns die Pizza reinzubringen. Es gab aber nur Pizzaschnitten. Da wir aber vorhatten, richtig zu essen, mit Tellern und Besteck, Vorspeise und Hauptgang, haben wir beschlossen, nach den Getränken das Lokal zu wechseln. Wir sind dann in die altbewährte Osteria Toscana. Dort gab es zwar keine Pizzaschnitten,  dafür aber erstklassige Pizza und Tortellini und auch der Rest der Karte kann sich sehen lassen. Serviert wurde alles auf richtigem Geschirr mit anständigem Besteck. Wobei, namo0o war mit ihrem Messer nicht so zufrieden. Leider gab es keine vegetarische Vorspeise und meine Frage, ob der Koch da nicht was zaubern könnte hat die Bedienung auf dem Weg zur Küche, wo sie das den Koch fragen wollte, vergessen. Wir haben dann halt statt der Vorspeise ein Dessert genommen. Feines Tiramisu. Auch nicht schlecht. Wenn die Kellnerin beim nächsten Mal noch ihre hüftlange Haarmähne in einem Zopf bändigt, ist das Lokal uneingeschränkt zu empfehlen.

Mehr zum Besuch in der Provinz später…

3 Gedanken zu “Kurztrip ins Allgäu

  1. Prinzipiell stimme ich zu, allerdings muss ich korrigieren: NUR wenn es sich um einen Kurztrip handelt. Ich bin da aber sehr subjektiv, so als überzeugte Großstädterin. Alles ohne U-Bahnanschluss ist mir unheimlich, und alles außerhalb des Berliner S-Bahnnetzes fällt bei mir unter Provinz 😉

  2. Das Allgäu ist immer eine Reise wert, auch wenn es sich nur um einen Kurztripp handelt. Vorraussetzung ist natürlich, man verbringt ihn im richtigen Ort oder Stadt …

  3. Das Messer war aber auch nicht scharf und Schnittchen wollte ich dann doch nicht aus der schönen „ganzen“ Pizza machen. 😀

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