Datenklau – die Zweite

Am 20. August begann ich das Experiment, einige meiner Internetkonten bei diversen Anbietern (Was man im Lauf der Jahre nicht alles zusammenbekommt…) löschen zu lassen. Bei einigen funktionierte das innerhalb weniger Tage problemlos mit einer E-Mail, bei  der englischen Variante von „meinplatz“ musste ich mit Anwalt und Anzeige drohen, dann ging es doch noch recht flott und bei dem Urwaldfluß-Buchversandhandel musste ich mehrere E-Mails und schließlich noch ein Fax hinterherjagen und nun ist dort nach immerhin schon drei Wochen mein Account (Warum man eigentlich Schalter eingerichtet bekommt, habe ich nie verstanden…)  gelöscht. Wahnsinn! Und auf die Bemerkungen in meinem Fax wurde sogar geantwortet. Sogar ohne die sonst üblichen Standardphraden. Es arbeiten wohl doch noch ein, zwei Menschen beim Urwaldfluss-Versanhandel… Sie haben mir auch versichert, dass Sie meine Daten nicht an fremde Firmen weitergegeben haben. Sie tauschen Daten nur mit assoziierten Firmen aus. (Die Liste ist übrigens sehr sehr lang!!!) , aber das auch nur, wenn ich bei einer dieser anderen Firmen einkaufen würde.  Das dient alles nur dem Kunden. wenn Firma X weiß, das jemand ein bestimmtes Buch gekauft hat und passend dazu dann bei Firma Y die Klamotten. Sie tun alles für den Kunden!. Aber klar doch!

Auch Google will ja nur unser aller Zwischenentzleben vereinfachen und sammelt daher Daten über uns, von denen Herr Schäuble nur träumen kann. Bestimmt wissen die mehr über Osama und seine anderen druchgeknallten Kollegen als die CIA…

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