Besuch haben und zu Besuch sein

Wie das über die Weihnachtsfeiertage so ist, man fährt irgendwohin zu Besuch, oder aber man hat Besuch. Beides schön, nur, also um ehrlich zu sein, ich bin immer wieder froh, wenn ich wieder mal allein in meiner eigenen Wohnung bin. Ich freue mich immer sehr, meine Familie zu sehen und auch mein Besuch ist wirklich nett. Aber ich bin nun mal nur ein eingeschränkt sozialer Mensch. Ich tue manches einfach gern allein. Genauso wie ich oft einfach keine Lust habe zu telefonieren. Oder zu e-mailen. Und wenn ich daran denke, dass da noch ungefähr 20 E-Mails auf Antwort warten, dann freut mich das zwar (Wer ist nicht glücklich, dass es Menschen gibt, die an einen denken?), aber ich mag gerade nicht… Morgen!

Weihnachten verlief dieses Jahr erstaunlich stressfrei. Ich hatte mir schon Mittwoch vor Weihnachten frei genommen und habe es tatsächlich geschafft, alle und wirklich alle Geschenke schon Sonnstag vor Weihnachten zu besorgen! Das ist mir die letzten 20 Jahre wohl noch nie passiert, entsprechend unterbeschäftigt war ich dann an Heiligabend, mein sonst üblicher „Ich muss noch Geschenke kaufen Tag“ und bin daher mit Schwester und Herrn F. zum Snowboarden. Dazu habe ich ja schon was geschrieben, die Knie sind nicht mehr blau sondern lila. Auch hübsch.

Am 22. und 23. waren Herr F. und ich einen Freund (noch so ein Allgäuflüchtling) in Nürnberg besuchen, der uns dann im Auto mit zu meinen Eltern genommen hat und nun mit seiner Freundin meine Wohnung bevölkert. Nürnberg ist ganz niedlich, hat es doch diese Fast-Altstadt (Also das, was die Bomben noch übrig gelassen haben und die nicht ganz so passenden Neubauten dazwischen) und das haben sie passend zu Weinachten mit Christkindlsmarkt dekoriert. Neben Lebkuchen, Lebkuchen, Lebkuchen, Glühwein, Pflaumenmännchen (Warum macht man sowas???) gab es auch Käsefondue to go und heißen!!! Caipi. Beides habe ich probiert, beides nur unter Alkoholeinfluss genießbar. Ich bin aber bekanntermaßen mäkelig, daher kann es schon sein, dass es für andere bestimmt ein kulinarischer Hochgenuss ist. Ansonsten gibt es noch einen Poststand mit Christkindlstempel und Weihnachtsmarken. So haben wir tatsächlich doch noch zwei Weihnachtskarten verschickt, obwohl ich nie, also wirklich nie, Weihnachtskarten verschicke. Dieses Mal war die Werbung also erfolgreich. Hätte ich der Post gar nicht zugetraut. Passiert mir aber nicht noch mal. Sonst wird das noch eine Dauereinrichtung und ich schreibe mir zukünftig an Weihnachten die Finger wund…

Die Fahrt ins Allgäu ging dann erstaunlich schnell. Erstaunlicherweise kein Stau und super Wetter. Nur das Navi hat sich nach der Autobahnausfahrt im Allgäu verabschiedet. Einfach ausgeschaltet hat es sich. Allgäu nein Danke oder so was in der Richtung. Wir haben trotzdem in mein Heimatkaff gefunden.

Fortsetzung folgt…

2 Gedanken zu “Besuch haben und zu Besuch sein

  1. Na da bin ich ja schon auf die Fortsetzung gespannt, obwohl ich schon einiges davon kennen müsste. Achja ich habe mich etwas ausgebreitet.

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