Nach dem Umzug ist vor dem Streichen…

Wir sind endlich umgezogen und haben sogar schon alles eingerichtet und aufgebaut. Allerdings fällt es bei einer so großen Wohnung schon ein wenig auf, wenn man kein Sofa, kein Bett und keinen Schrank hat… Da werden wir wohl noch mehrmals durch die Berliner Möbelhäuser ziehen müssen. Einen Ausflug in das schwedische Einrichtungshaus haben wir schon hinter uns. Badezimmerschränke kaufen. Ärgerlich ist aber, dass die ohne Füße und Griffe verkauft werden. Da ist der angebliche Sparpreis auch mal schnell kein Schnäppchen mehr. Sofas haben wir Probe gesessen, aber toll ist anders. Da werden wir woanders sicher etwas besseres finden. Danach machen wir uns auf die Suche nach einem schönen und großen Kleiderschrank und einem schönen bequemen Bett.

Über Weihnachten und Neujahr werde ich mich der Wandgestaltung widmen. Ein paar Ideen haben wir schon, jetzt müssen wir nur noch fachfrauischen Rat einholen und ein paar Tipps, wie wir das umsetzten. Soll ja auch schön werden und nicht so dilettantisch. Langweilig wird es also immer noch nicht. Und lustiger als Backen ist das allemal. Macht auch ähnlich viel Dreck.

Morgen verschwinde ich aber erst mal nach Ungarn, meine ehemalige Tandempartnerin besuchen. Einfach mal fünf Tage nicht arbeiten und ganz viel Sachen anschauen, quatschen, essen, Spaß haben. Das wird toll. Sie hat schon ganz viele Ideen, was wir alles unternehmen werden und ihre Oma wird mir einen Strudel backen. Da kann doch wirklich kein einziges Wellnesshotel mithalten! Und ich werde sicher gezwungen, ganz viel Ungarisch zu reden. Ich bin mal gespannt, wie weit ich mit meinem bisschen Wortschatz und halb vergessener Grammatik komme. Die erste Hürde ist der Bahnticketschalter. Ungarische Bahnbeamte sprechen prinzipiell kein Ausländisch und verstehen tun sie es auch nur, wenn sie gerade Lust haben, was bei der Arbeit selten vorkommt… Aber meine Freundin hat mir geschrieben, was ich sagen soll, das werde ich morgen im Flugzeug auswendig lernen.

Gerade schraubt unser Hausmeister im Bad einen neuen Spülkasten an. Und später kommt sein Sohn vorbei, um eine Steckdose zu reparieren. Die sind echt flott und super nett. Es ist schon sehr praktisch, den Hausmeister auch im Haus wohnen zu haben.

Jetzt muss ich noch ein wenig Vokalbelkärtchen schreiben, damit ich im Flieger und in der Bahn auch was zum lernen hab.

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