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Morgen ist es soweit. 40! Angeblich eine runde Zahl, eine große Sache. Ab 40 ist eine Frau (hier irgendwas aus irgendeiner Frauenzeitschrift oder so einsetzen), ja was eigentlich? Eigentlich egal. Ich bin ich. Groß ändern wird sich daran nichts. Dazu kenne ich mich auch schon zu lange. Ich werde sicher nicht über Nacht netter, ernster, weniger bissig, mehr irgendwas. Ich komme ganz gut mit mir klar. Aber gefeiert wird das Datum schon. Irgendeinen Grund zum Feiern braucht man ja. Also da ist er. Morgen. Der große Tag. Schöne Gelegenheit, Familie und Freunde einzuladen und einen schönen Abend miteinander zu verbringen.

Und sonst? Mal nachgedacht, was ich mir denn so zum Geburtstag wünsche. Wurde ja gefragt. Habe gegrübelt und gegrübelt, aber was ich mir wünsche ist zu teuer (Qlock! Großartige Wanduhr, braucht kein Mensch, ist aber „Will haben!“), um es sich schenken zu lassen und sonst habe ich alles. Ich brauche ja auch nichts. Ich habe ja schon mehr als genug (also wenn man in den Keller guckt sehr viel mehr als genug…). Das war überhaupt die beste Erkenntnis. Ich bin materiell wunschlos! Was mich aber beschäftigt ist, dass es mir so viel besser geht, als so vielen. Das nervt mich, und zwar richtig. Also warum nicht nutzen, dass ich viele recht gut verdienende Menschen kenne, die mir etwas zum Geburtstag schenken wollen? So wird mein Geburtstagsgeschenk zur Spende für Moabit hilft. Die Welt rette ich nicht damit. Aber vielleicht müssen ein paar Menschen weniger frieren. Also liebe Gratulanten und Gäste: Geld her!

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