Und noch mal fünf

Ich bin wieder zuhause und genieße den ersten Kaffee. Kaffee ist auf Konferenzen meist schwierig. An das Konzept ‚billiger Filterkaffee in Thermoskannen‘ gewöhne ich mich wohl nie.

Interessant fand ich, dass die OECD grüner werden möchte und es dort nur noch Wasser aus Wasserspendern statt Flaschen gibt. Leider braucht man nun eine Menge Plastikbecher, die auch nicht besonders standfest sind. Daher gab es auch die ein oder andere Pfütze. Kaffee und Tee wurden auch in laminierten Pappbechern serviert und in der Kantine und am Kiosk gab es lediglich Plastikflaschen und Dosen. Vielleicht hat die Arbeitsgruppe, die dort zum Klimawandel tagt noch ein paar Anregungen gegeben?

Gestern ist mir aufgegangen, dass Berlin eine niedliche Kleinstadt ist. Die Fahrt von der OECD zum Flughafen war recht spannend. Wer glaubt, dass Berlins U-Bahnen voll sind, war noch nicht zur Rushhour in der Metro. Und dann die Regionalzüge. Ich war froh, dass der zum Charles de Gaulle nur halb so voll war, wie der in eine andere Vorstadtregion. Und unhöflich sind die Leute auf den Bahnsteigen. Dort gilt wirklich, dass nur der Stärkste gewinnt.

Heute mussten ein Körbchen, uralte Früchteteebeutel, alte, eingestaubte Plastikbecher, ein Holzdeckel, der nicht gebraucht wird, nie genutztes Duschgel und ein Minitäschchen die Wohnung verlassen.

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