Aufräumen nach KonMari – Die Umsetzung

Letzten Samstag habe ich den ersten Schritt nach KonMari unternommen und habe meinen Kleiderschrank ausgemistet. Anfang des Jahres habe ich ja schon mal frei Schnauze ausgemistet und dabei sind schon mehrere Tüten zur Altkleidersammlung gewandert. Dieses Mal bin ich nach KonMari vorgegangen und habe versucht zu erspüren, ob mich das jeweilige Kleidungsstück wirklich glücklich macht. Dabei ist mir aber aufgefallen, dass das im Moment möglicherweise nicht so ganz die perfekte Methode ist. Ich bin immer noch in diesem lästigen Erschöpfungszustand und daher freute sich mein Herz einzig und allein bei meinen drei Pyjamas. Da hätte ich also streng nach KonMari alles andere ausmisten müssen. Da ich aber im Pyjama (auch wenn er sehr kleidsam ist) weder ins Büro noch zum Kunden gehen kann, habe ich beschlossen, die Regel etwas abzuschwächen und aussortiert, was mir nicht passt, was ich nie trage, worin ich mich so gar nicht wohlfühle oder was kaputt oder mit unauswaschbaren Flecken versehen ist. Übrig blieben die 33 Sachen in meiner Summer Wardrobe Capsule und zwei mittelgroße Kisten mit den Herbst-, Winter- und Frühlingssachen. Ein Müllsack füllte sich mit drei Paar Schuhen und diversen anderen Sachen.

Da ich nun noch mehr Platz im Schrank habe, habe ich es bei meiner eigenen Ordnung belassen und die Sachen hängen übersichtlich im Schrank, lediglich die Socken sind nach der Faltmethode von Frau Kondo in der Schublade verstaut. Dass die Sachen auf Kleiderbügeln hängen hat aus meiner Sicht noch ein paar Vorteile. Ich hänge sich schon auf, wenn ich sie nass aus der Waschmaschine hole und so trocknen sie meist so glatt, dass ich nicht mehr so viel bügeln muss und wenn ich mich morgens im Bad anziehe, nehem ich die Sachen auf dem Bügel mit und hänge sie im Bad auf, so dass dort nichts auf dem Stuhl knittert oder auf den nicht immer ganz trockenen Boden rutscht.

Nächstes Wochenende mache ich mich dann an die Bücher und den Papierkram. Dort habe ich bereits in den letzten Monaten viel aussortiert, aber wie ich am Samstag gelernt habe: Es wird sich auch dort noch etliches finden, was ich nicht mehr haben will.

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