Aufräumen nach KonMari – die Umsetzung Teil 3

Ich habe es getan. Es graute mir schon arg vor dieser Aufgabe, denn ich habe viele Bücher. Und der Liebste hat auch noch welche, die ich natürlich nicht entrümpelt habe. Ein wenig schimpfen müsste Frau Kondo zwar auch heute mit mir, da ich die Literatur (Goethe und was ich ähnlich gelungen finde) nicht aus dem Wohnzimmerregal geholt habe. Die will ich nämlich behalten, weil sie mir Freude machen und sie auch schon einen fest zugewiesenen Platz haben. Aber ich habe mich an die beiden großen Expedit im Arbeitszimmer gemacht, wo so der gesamte Rest an Büchern steht. Und in so ein Expedit geht einiges rein. Ich habe also meinen ganzen Mut zusammengenommen und alles rausgeräumt.


Sieht dann so aus. Die Bücher vom Liebsten habe ich woanders gestapelt. Der stärkste Drang zum Minimalismus rechtfertigt schließlich keinen Krach. Als ich damit fertig war, habe ich mal schnell die Regale entstaubt. Dann ist mir keine weitere Ausrede eingefallen und ich habe angefangen jedes Buch zu erfühlen. Bei den meisten ging das schnell, kann weg oder darf bleiben. Ungefähr 200 Bücher sind es nun weniger. Ich mag Bücher. Ich häng an ihnen. Ich will nicht nur 30 Bücher besitzen. Ich finde Menschen komisch, die so wenig Bücher haben. Ich will kein komischer Mensch sein. Aber statt ursprünglich mal deutlich über 1.000 Bücher sind es jetzt vielleicht noch 750. In den Regalen ist Platz und es sieht wieder ordentlich und sauber aus. Ich bin glücklich aber geschafft. Zeitschriften habe ich übrigens nur eine gefunden, da muss ich wohl vorher schon mal entrümpelt haben…

Fazit: Dank Marie Kondo hat sich nochmal bestätigt, dass ich ein Büchermensch bin und das auch gern bleiben möchte. Trotzdem schaffe sogar ich es, mich mit ihrer Methode nochmals (vor dem Einzug des Liebsten sind schon zwei Umzugskartons entrümpelt worden) von vielen freudlosen Büchern zu trennen. Bzw. sie erst mal an der Wand zu stapeln, da wir keine Kisten haben, um sie nach unten zu bringen. Und noch etwas gelernt, was ich zwar vorher schon wusste, mir aber noch mal intensiv deutlich wurde: Sachen in Kisten zu packen hilft nicht wirklich. Sie sind zwar aus den Augen, aber nicht aus dem Sinn. Da habe ich im Regal doch glatt noch eine kleine Kiste mit Technikkram gefunden. Aber Technikkram ist erst später dran, solange darf sie also noch im Regal rumstehen.


Vielleicht packe ich ein paar ein und deponiere sie in der Bücherzelle am Zoo… Ich hoffe, das ist eine…

Die nächste Aufgabe ist der Papierkram. Da da bei mir noch die Steuererklärung dranhängt, werde ich mich sicher wieder kreativ davor zu drücken versuchen. Ich habe aber gerade eben noch ein wenig geschummelt und schon einiges aussortiert, was ich ganz sicher nicht mehr brauche und schon waren es weitere drei Ordner weniger. Jetzt sind es noch fünf, und wenn die Steuererklärung durch ist und ich den Krempel wirklich mal sehr intensiv sortiere, einiges scanne und nur noch digital aufbewahre, dann sind es vielleicht noch drei. Aber wie Marie Kondo nur einen Ordner werde ich nicht schaffen. Für heute reicht es erst mal, immerhin habe ich heute auch schon mein eigenes Waschmittel hergestellt. War ganz einfach. Deo wollte ich auch machen, aber erst hat es gar nicht geliert und als ich es dann auswaschen wollte hatte ich einen Liter wabbeliges Gelee… Das übe ich nochmal.

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