Glücksplan Monat eins – Energie

Noch immer hallen die Erkenntnisse von Gretchen Rubin zu ihrem Happiness-Projekt in mir nach. Enthusiastisch begab ich mich an die Planung meines eigenen Glücksprojektes und schnell war mir klar, welche Ziele ich in welchem Monat angehen wollte. Auch das Verfassen von vier Vorsätzen für den jeweiligen Monat ging schnell und mittlerweile habe ich sogar schon eine Tabelle angelegt, in der ich abends ankreuzen kann, was ich geschafft habe. Ganz so verbissen, wie vielleicht einige befürchten, möchte ich mein Vorhaben nicht angehen. Es soll ja dazu dienen besser mit mir umzugehen. Besser auf mich zu achten und dadurch glücklicher zu werden. Und wenn ich auch nicht alles von Gretchen Rubin für mich gut und manches auch nicht nachvollziehbar finde, in einem stimme ich mit ihr überein: wenn ich glücklich bin, sind es die Menschen um mich herum auch viel eher. Denn wenn ich nicht glücklich bin, bin ich mies gelaunt, abweisend, unaufmerksam und oft gemein.

Der erste Monat widmet sich ganz dem Thema Gesundheit. Wie schon gesagt, in letzter Zeit tat ich meinem Körper wenig Gutes. Und so hat er dann auch immer öfter den Dienst verweigert. Ich war und bin immer noch erschöpft, sehr oft schaffte ich es nicht ohne Pause in den dritten Stock (und ich wohne im vierten…), ich schlafe schlecht – oder warum sonst wache ich morgens auf und habe das Gefühl, untern einen Laster geraten zu sein? Mich zu konzentrieren fiel mir schwer und ich war so unglaublich müde. Und all das trug nicht gerade dazu bei, dass ich intellektuelle (Höchst)Leistungen im Büro vollbringen, entspannt Vorträge halten und locker in Meetings sein konnte. Und zuhause war ich sicher oft unausstehlich, bei Freunden und der Familie habe ich mich ewig nicht gemeldet, weil mir selbst dazu die Energie fehlte und Sport? Null. Gar keinen. Und ausgewogen ernährt habe ich mich wohl auch nicht, sonst wären meine Werte für B12 und Eisen nicht zu niedrig. Und draußen war ich wohl auch kaum, sagt der Vitamin-D-Wert. Höchste Zeit, ernsthaft etwas zu ändern.

Jetzt im Urlaub werde ich mich erst einmal etwas erholen und entspannen und ab dem 1. Oktober geht es dann richtig los mit der gesunden Ernährung und dem selbst Kochen, und zwar unter Berücksichtigung meiner Mangelerscheinungen. Dazu werde ich meine Voratsschränke auffrischen (passt auch gut zu meinem Aufräum-Projekt nach KonMari), frisches Obst und Gemüse auf dem Markt besorgen, neue Rezepte testen und weiterhin auf Zucker verzichten.

Ich werde versuchen, mehr Wasser und weniger Kaffee zu trinken. Ran an das Machapulver in der Schublade. Und Kaffee wird es nur noch mittags nach dem Essen als Dessert geben. Das reicht. Für unterwegs organisiere ich mir noch eine Edelstahlflasche, die wäre jetzt auch im Urlaub sehr praktisch. Seit ich mir zuhause auch noch Zitronensaft oder Zitronenschnitze ins Wasser gebe schmeckt es mir auch noch viel besser.

Mehr Sport steht auch auf dem Programm. Dreimal die Woche morgens laufen, wie früher. Danach fühlte ich mich immer unbesiegbar. Ein Gefühl, das immerhin bis ins Büro angehalten hat. Früher machte ich auch noch immer einen Durchlauf Seven, das werde ich auch wieder jeden Morgen machen. Sieben bis zehn Minuten schaffe sogar ich es, durchzuhalten. Außerdem werde ich im Fitnessstudio des Liebsten zur Probe trainieren und testen, ob mir nicht doch etwas davon Spaß macht. Ich brauche ja noch was für schlechtes Wetter und ein wenig Krafttraining als Ergänzung zum Ausdauertraining kann nicht schaden. Und der Liebste und ich wollen zusammen das Schwimmbad ausprobieren. Ich bin zwar relativ wasserscheu, aber ich hatte auch tierisch Angst, aus dem Flugzeug zu springen und hab es trotzdem getan. Wasser ist lange nicht so tief! (Aber nass…) Und ich werde öfter mal vom Büro nach Hause laufen. Das habe ich jetzt schon ein paarmal gemacht und es tat mir richtig gut. Oder ich nehme endlich wieder das Fahrrad. Ich grüble ohnehin schon lange, warum ich mich so sehr dagegen sträube. Klar, die Strecke ist echt ätzend, aber ich könnte doch eine andere fahren? Ein Rätsel. Zumal die U-Bahn morgens wirklich übel ist.

Etwas was ich schon jetzt hasse, was ich aber dennoch machen werde: ich werde vier Arzttermine zur Vorsorge vereinbaren. Zahnärztin, Gynäkologin, Internistin (der Termin steht sogar schon) und Hautärztin. Hmpf. Augen zu und durch.

Ebenfalls zentral in meinem Gesundheitsmonat wird Schlafen sein. Früher kam ich ohne Probleme mit vier bis fünf Stunden Schlaf aus, aber möglicherweise habe ich mich da selbst betuppt. Immerhin bin ich seit Monaten erschöpft. Jetzt werde ich versuchen sieben Stunden zu schlafen. Also früh ins Bett gehen und wirklich um 21:30 Uhr das Licht ausmachen. Dann bin ich hoffentlich morgens fit für die Runde durch die Stadt. Ich werde auch versuchen, mich früher fürs Bett fertig zu machen. Denn dazu bin ich oft zu faul (abschminken, Zähne putzen, Füße waschen), also bleibe ich einfach auf der Couch liegen. 

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