Das Glücksprojekt Monat #4

Vier Monate Glückprojekt. Ich habe mich erst dem Thema Gesundheit gewidmet, dann habe ich über meine Beziehung nachgedacht und mich im Dezember (leider mehr als geplant) mit dem Thema Arbeit beschäftigt und den Januar meinen Freunden gewidmet.

Bin ich glücklicher? Irgendwie schon. Klar, die Arbeit hat mich überrollt und ich mache nicht so oft Sport, wie ich gern würde, ich treffe mich noch immer nicht so häufig mit meinen Freunden, wie ich es mir wünsche und in meiner Beziehung könnte ich auch oft weniger doof sein. Aber: Ich mache wieder Sport und es macht mir wirklich Spaß, ich gehe mehr zu Fuß, was sich positiv auf meine Laune auswirkt, wodurch ich auch zur besseren Partnerin werde. Ich koche wieder mit mehr Leidenschaft, ich esse gesünder, ich habe viel Neues ausprobiert (aka Sachen selber machen). Ich habe schon ein paar Sachen erledigt, die eigentlich Aufgaben für spätere Monate waren und die ich seit Jahren nicht hinbekommen habe wie die Ummeldung und Passbeantragung bei den Schweizer Behörden oder taz-Genossenschaftsanteile zu kaufen oder in den Original Unverpackt-Laden zu fahren. (Wer weiß, was ich beruflich mache glaubt jetzt bestimmt ich wäre total bescheuert.)

Und wie lief der Januar? Ich habe mich bei etlichen Freunden wieder gemeldet und Termine vereinbart. Ich versuche die beste Freundin zu sein, die meine beste Freundin braucht. Im großen und ganzen bin ich ganz zufrieden mit mir.

Ich werde also die restlichen acht Monat des Glücksprojektes durchziehen und die Vorsätze der ersten vier weiter verfolgen. Auch wenn ich nicht immer alles hinbekomme, was ich mir vorgenommen habe bin ich dennoch glücklich, weil ich in den vier Monaten viel mehr geschafft habe, als die Jahre davor. Und wenn ich ehrlich bin, war es gar nicht mal so schwer.

Was kommt im Februar? Das Thema Geld und Sicherheit. Ich will endlich die Patientenverfügung verfassen. Außerdem denke ich darüber nach, etwas ähnliches für den Sterbefall niederzuschreiben. Ein Beerdigungsinstitut will ich noch nicht beauftragen, das halte ich für etwas verfrüht, aber mal festhalten, dass meine Leiche verbrannt werden soll, ich gern einen biologisch abbaubaren Pappkarton statt hässlicher Urne hätte, keine Schnittblumen wünsche und überhaupt dass es mir am liebsten wäre, es wäre auch niemand traurig, ja, dass würde ich gern irgendwie regeln – Testament? Die schlimmste Aufgabe wird das Thema Altersvorsorge werden. Eine der wichtigsten Dinge, die man regeln sollte, vor der ich mich aber seit Jahren drücke. Und die Steuererklärung ist fällig. Und dann noch eine sehr attraktive Aufgabe: Für etwas Schönes sparen. Ich habe beschlossen, mir diese Uhr zu leisten. Einfach so, weil ich die klasse finde. Oder das Tischmodell. Oder beide? Und eine davon in Schwitzerdütsch.

 

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