Das Glücksprojekt – Fazit nach 10 Monaten

Im August letzten Jahres wurde mir klar, dass ich was tun muss. Dieses Gefühl so vieles nicht erledigt zu haben. Irgendwas musste passieren. Daher habe ich mir vorgenommen, in den folgenden zwölf Monaten intensiv an meinem Glück zu arbeiten. Denn Glück ist zwar oft unerwartet, aber ich bin sicher, dass man etwas tun kann, um dem Glück etwas nachzuhelfen. Jetzt sind zehn Monate vorbei und ich habe einiges geschafft, aber eben vieles auch nicht. Sicher, einiges ist den Umständen geschuldet, aber vieles auch meiner Faulheit. Daher habe ich mir vorgenommen, das Jahr zu wiederholen und meinen Schweinehund zu überwinden und noch mehr zu schaffen. Und zunächst natürlich das, was ich bislang noch nicht geschafft habe.

  • Mehr Sport: Ich gehe inzwischen einmal die Woche zum Sport. Laufen war ich aber seit Monaten nicht mehr. Das werde ich ab sofort ändern.
  • Vorsorgetermine: Ich muss wieder Termine vereinbaren. Mache ich gleich nächste Woche.
  • Gesünder essen: Läuft ziemlich gut. Ich möchte aber Fertigprodukte aus meinem Speiseplan streichen und auch wieder komplett auf Zucker verzichten. Außerdem möchte ich versuchen, nach 18 Uhr nichts mehr zu essen.
  • Früher schlafen gehen: Wenn ich arbeite, klappt das meist ganz gut. Aber ich möchte, dass es noch regelmäßiger wird. Und vorallem, dass ich eine Stunde vor dem Schlafen gehen weder fernsehe noch mit dem iPad spiele.
  • Aufmerksamkeit: Ich möchte versuchen, wirklich zuzuhören und nicht gedanklich abzuschweifen.
  • Gerechter sein: Manchmal fällt mir das noch schwer.
  • Nett sein: Nicht wirklich meine Stärke.
  • Nicht nörgeln oder jammern: Es verschlimmert eigentlich nur alles und ist nicht konstruktiv.
  • Besser planen: Egal wie viel ich zu tun habe, für die Planung sollte ich mir immer Zeit nehmen, da es langfristig Zeit spart.
  • Delegieren: Das kann ich noch üben.
  • Fokussieren: Ich will versuchen, mich nicht immer ablenken zu lassen.
  • Eine Blog zu meinem Thema Smart City schreiben: Ich denke, das wird nichts mehr, also sollte ich es von meiner Liste streichen.
  • Mehr Kontakt: Hier kann ich noch besser werden.
  • Großzügig sein: Nicht nur finanziell, auch emotional.
  • Mich an alle für sie wichtigen Termine und Dinge erinnern. Und Interesse daran zeigen. Klappt besser. Aber ich übe weiter.
  • Kein Lästern und kein Tratschen. Wenn ich nichts Nettes über jemanden sagen kann, dann sage ich besser nichts.
  • Altersvorsorge: Um so etwas kümmere ich mich noch immer sehr ungern. Aber ich muss da ran, sonst wird das Alter doch sehr ungemütlich.
  • Testament und Patientenverfügung: Noch immer auf der ToDo-Liste.
  • Steuererklärung: Öhm, ja, leider noch unerledigt. Mache ich nächste Woche.
  • Sparen für was Schönes: Da ich bis Ende September nichts kaufen will, habe ich genug Zeit, auf die Uhr zu sparen.
  • Regelmäßig Museum, Konzert oder Ausstellung: Steht noch immer auf der Liste.
  • Mehr Lesen: Naja, es ist noch lange nicht so viel, wie ich es gern hätte.
  • China: Ausflüge und vor allem den Roadtrip planen.
  • Balkon: Zumindest das Sparprogramm im Aufhübschen werde ich am nächsten Wochenende machen.
  • Sprachen lernen, insbesondere Chinesisch: Jawohl, ab sofort wieder täglich.
  • Besser Fernsehen: Dokumentationen und gute Serien.
  • Zeitung: Will ich wieder täglich lesen.
  • Neue Technik erlernen: Nur was? Spagat und Handstand? Nähen?
  • Höflich sein: Ungeachtet meiner Launen, einfach immer.
  • Umgangsformen verbessern: Je höflicher ich bin, desto höflicher reagiert die Umwelt auf mich.
  • Besser kleiden: Eleganter und besser zu mir passend.
  • Haltung verbessern: Das stärkt auch mein Selbstvertrauen.
  • Mehr auf mich achten: Denn nur wenn ich mich auch in meiner Haut wohlfühlen kann ich gelassen sein. Zumindest wird es mir leichter fallen.
  • Nicht aufregen sondern erst mal still bis 30 oder so zählen und versuchen, mich in andere hineinzuversetzen.
  • Ich will mich mehr bedanken und jeden Tag drei schöne Dinge notieren. Die Konzentration auf dass Positive wird mich zufriedener machen, davon bin ich überzeugt.
  • Ich will auch achtsamer gegenüber der Umwelt sein und daher gezielt weniger Abfall produzieren und Plastik reduzieren.
  • Mehr Zeit für die Familie.
  • Ich werde ihnen besser zuhören und nicht mich in den Vordergrund stellen.
  • Ich werde keine Geburtstage mehr vergessen.
  • Jeden Tag etwas Neues oder Verrücktes probieren. Also aus alten Gewohnheiten und Routinen ausbreche.
  • Unangenehmes immer sofort erledige und nicht ewig mit mir rumtrage, was mir nur ein schlechtes Gewissen verschafft.
  • Ich werde mich auf andere einlassen und mich nicht immer abkapseln.
  • Ich werde meine Komfortzone verlassen… Was immer das heißen mag.

Und weil es so schön ist hier noch ein paar weitere Vorsätze:

  • Die Wohnung entrümpeln und verschönern.
  • Den Keller entrümpeln.
  • Wieder mit dem Rad fahren.
  • Keine Plastiksachen mehr kaufen.

Wenn ich es recht überlege, bei vielem geht es in die richtige Richtung,  aber viel geschafft habe ich nicht.

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