Magic Cleaning – Umsetzungsplan

Ich habe das große Bedürfnis, Ordnung in meine Wohnung zu bekommen, und auch noch vieles zu entsorgen, was ich nicht mehr brauche oder mag. Daher werde ich die Methode KonMari anwenden, wenn auch an der ein oder anderen Stelle etwas adaptiert, damit es besser zu mir passt. Ich versuche aber möglichst, die vorgegebene Reihenfolge einzuhalten, es ist mir aber nicht gelungen.

ERLEDIGT Da muss ich noch mal ran – Kleidung: Hier habe ich bereits öfter kräftig aussortiert (siehe Januar) und die Sachen, die ich jetzt noch habe, mag ich ziemlich gern und trage sie ja dank des Capsule Wardrobe-Konzept auch. Das Projekt lief im Frühling super, im Sommer etwas sehr ruckelig, die jetzige Herbst Capsule läuft wieder besser, ich musste nur wegen des deutlich kälteren Wetters eine Jacke gegen einen Mantel austauschen und einen Pullover, der mehr Löcher als nötig hatte durch einen mit der passenden Anzahl an Löchern ersetzen. Obwohl sich die Anzahl meiner Kleidungsstücke seit Beginn des Jahres um mehr als 250 Schuhe, Taschen, Gürtel, T-Shirts, Hosen, Jacken, etc. reduziert hat, besteht immer noch Optimierungsbedarf.

ERLEDIGT – Bücher: Die Bücher habe ich in einem Rutsch erledigt, mit ein ganz klein wenig Schummeln, da ich meine eBooks noch nicht entrümpelt habe. Irgendwie tu ich mir da mit dem Anfassen und fühlen schwer *grins* Bislang bin ich damit glücklich, auch wenn es deutlich mehr als die 30 Lieblingsbücher wie bei Marie Kondo sind. Sortiert sind meine/unsere Bücher nach folgenden Kategorien:

  • Sachbücher – politische Literatur, Geschichte, Naturwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Reiseführer, Sprachlernmaterial, Kochbücher
  • Literatur – Weltliteratur wie Böll, Zola und andere, Unterhaltungsliteratur, Science Fiction und Fantasy, Krimis, Kinderbücher an denen ich sehr hänge.

ERLEDIGT – Zeitschriften: Jetzt habe ich nur noch eine und die will ich unbedingt behalten, da ist ein Artikel über meine Eltern und ihr Restaurant drin.

Schriftstücke, Unterlagen: Lohnsteuererklärung der letzten Jahre ist erledigt, juhu! Nachdem ich bei The Organized Cardigan etwas zu Aufbewahrungsfristen gesehen habe, ist mir klar geworden, dass ich mit dem Sortieren und Ausmisten schon fast fertig bin. Jetzt geht es noch daran, die Unterlagen zu scannen und elektronisch zu speichern und dann noch alles, was nicht im Original vorhanden sein muss zu entsorgen. Nachdem wir jetzt einen Scanner haben, werde ich wohl bald mal loslegen müssen. Sortiert sind die Unterlagen nach

  • Steuersachen
  • Wohnung – Mietvertrag, Nebenkostenabrechnung, Rechnungen von zusammen angeschafften Möbeln, Hausratsversicherung, Rechnungen der Putzhilfe
  • Arbeit – Arbeitsvertrag und Zusätze, Abrechnungen, Unterlagen fürs Firmenhandy, Zeugnisse
  • Sonstiges – Rechnungen und Verträge
  • Bankunterlagen und Versicherungenpapiere

ERLEDIGT – Bedienungsanleitungen: Es sind noch genau drei vier, ich habe einen Mixer gekauft, und bis ich den beherrsche, bleibt die Anleitung da.

CDs und DVDs: Die liebsten CDs behalten, den Rest digitalisieren und dann ab in die Verschenkenkiste. Nicht vergessen: Externe Festplatte prüfen und/oder neue kaufen…

ERLEDIGT – Körperpflegemittel und Make-up: Schon öfter aussortiert und daher ging es schnell. Allerdings sind da noch ein paar Sachen, die ich noch aufbrauchen werde, und die ich dann gern selbst machen möchte.

Accessoires: Schals, Handschuhe, Taschen habe ich bei Kleidung mitgemacht, Schmuck habe ich nur eine Kette, die ich jeden Tag trage und eine Armbanduhr, die ich auch täglich trage. Da wären noch Schirm und Hut und zwei Krawatten. Aber ich suche noch mal alles durch.

ERLEDIGT – Wertsachen: Eine goldene Uhr und zwei Goldketten, die ich nie trage (daher für mich kein Schmuck). Die Ketten werde ich verschenken, die Uhr hat Erinnerungswert, da von meinem Großvater. Eine kleine Kiste mit ausländischem Geld habe ich auch noch entrümpelt, eine Handvoll Münzen kam weg, der Rest wartet auf den nächsten Einsatz im Urlaub und ist viel leichter zu finden, da sortiert und nun hübsch in einer Dose verpackt. Dann sind da noch ein paar Schlüssel, von denen manche nicht zuzuordnen sind. Werden aber erst mal trotzdem aufbewahrt, sind ja nur wenige. (Hm, ist das nicht ein Satz, der darauf hindeutet, dass hier noch was weg kann?)

Geräte: Die Gerätekiste, die ich im Regal im Arbeitszimmer gefunden habe und die große Kabelkiste in der Kammer gehören dazu. Und dann noch alles, was so in der Wohnung verteilt ist. Mir fällt da schon ein Radio ein, das nur noch rumsteht.

Haushaltsartikel wie Schreib- und Nähzeug: Wird nicht mehr so lange dauern, da es nur zwei Schubladen und ein kleines Kästchen ist, aber da kann noch etliches weg.

ERLEDIGT – Apotheke und Drogerie: Eine Kiste Medikamente im Bad, war schnell geprüft. Drogerie ging auch schnell, da war nicht mehr so viel, allerdings werden auch hier noch viele Sachen aufgebraucht und dann durch selbstgemachte Allzweckreiniger ersetzt. Mal sehen, wie unsere neue Putzfee damit zurecht kommt. Meist sind die Damen auf die aggressiven Putzmittel in den grellen Verpackungen und den künstlichen Düften aus, aber ich will das Zeug echt nicht in meiner Wohnung. Warum sollte dort etwas mit etwas geputzt werden, auf dem GIFTIG steht?

Küchenutensilien und Nahrungsmittel: Wie gesagt, das wird spaßig für mich Vorratstierchen. Ich habe vor, vorher noch vieles zu verarbeiten, aufzuessen und wegzukochen. Ich muss noch mal ran mit dem Projekt use-up. Da das alles echt viel ist, werde ich hier nach Unterkategorien vorgehen.

  • Nahrungsmittel
  • Küchengeräte
  • Geschirr
  • Gläser
  • Besteck
  • Messer
  • Vorratsbehälter
  • Töpfe und Pfannen
  • Backzubehör

Diverses: Da fallen mir viele Sachen in diversen Schränken ein und all das Zeug aus den Kammern, die mit den obigen Kategorien noch nicht bearbeitet wurden.

  • Stoffsachen: Handtücher, Bettwäsche, Bettzeug, Geschirrtücher, Servietten, Decken, Kissen
  • Blumenzubehör: Pflanzen, Töpfe, Schaufel, Erde, Gieskannen
  • Fahrradzubehör
  • Werkzeug
  • Geschenkverpackungsgedöns
  • Putzutensilien inkl. Schuhputzzeug

Digitales: Das könnte noch mal richtig lange dauern. Neben dem iPhone und dem iPad ist da noch eine Festplatte. Computer habe ich keinen mehr, also muss ich den Liebsten bitten, dass ich seinen nutzen darf, um die Festplatte aufzuräumen.

  • Fotos, sehr viele Fotos – da sind auch noch ein paar Foto-CDs… Das wird eine anstrengende Aufgabe. Die schönsten werden ausgedruckt und in ein Fotoalbum geklebt.
  • eBooks – es müssen ja nicht alle geladen sein
  • Musikdateien – was ist bereits da und welche CDs sind noch nicht digitalisiert? Welche Bands/Künstler mag ich gar nicht mehr?
  • Apps – mal sehen, was weg kann
  • Accounts – alle, die ich schon länger als ein halbes Jahr nicht genutzt habe oder die ich nicht mehr nutzen möchte, werden abgemeldet.
  • E-Mails – da sehe ich zwar regelmäßig durch und lösche fleißig, aber da ich da auch die Accountanmeldungen speichere, muss ich da noch mal ran.

Erinnerungen und Fotos: Ersteres habe ich zum Glück wenig, letzteres zu viel. Also loslegen und in die Alben einsortieren. Immerhin habe ich jetzt mal alle analogen Fotos an einem Ort gelagert…

Keller: Ich weiß, dass man nach KonMari erst einmal alles einer Kategorie zusammentragen soll und dann aussortiert. Wir wohnen aber im vierten Stock und wenn es nach mir ginge, wären im Keller nur unsere Räder. Da der Liebste dort aber auch noch vieles lagert, ist der Keller schon mal nicht so leer, wie er sein sollte. Und dann transportieren wir auch erst mal alles, was aus der Wohnung soll und nicht in eine der Tonnen entsorgt werden kann, dorthin. Einiges soll die BSR abholen, einiges wartet darauf, dass wir mit Streichen fertig werden und es dann zur Sonderdeponie darf (Lacke), anders wartet noch darauf, zum Spenden gebracht zu werden. Da wir nicht wegen jeder Sache einzeln fahren wollen (Umweltschutz und Faulheit), steht da jetzt auch einiges. Und weil da ja erst mal alles hinwandert, was aus der Wohnung soll, ist es auch die letzte Kategorie.