Wochenrückblick #25

Gehört: Das Übliche: Morgens Podcasts und Deutschlandfunk und auf dem Weg zur Arbeit ein wenig Musik.

Gesehen: Supergirl und wir haben mit Glow angefangen.

Gelesen: Mal wieder ein paar Krimis und einige Kapitel aus dem Buch „Unter Sachsen“.

Gedacht: Wie nahe beieinander doch Trauer und Freude sein können.

Gelacht: Mir war ab Donenrstag nicht mehr wirklich danach.

Geplant: Wozu, klappt ohnehin alles nicht wirklich.

Gewünscht: So vieles noch gesagt oder getan zu haben.

Geschenkt: Nichts.

Gemacht: Getrauert und gefreut. Beides hält noch an.

Gewundert: Über nichts.

Gewesen: Nur mal wieder kurz in Bonn.

Gefreut: Über meine neue Nichte.

Getrauert: Über den Tod meiner Oma.

Gelernt: Für manches ist es plötzlich einfach zu spät.

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Gute Vorsätze – Dranbleiben die fünfzehnte

Es ist keine gute Zeit für Vorsätze. Irgendwie klappt nichts richtig, es geht nicht voran und überhaupt muss ich das erst mal gelassener angehen.

#1 Kauf nichts mehr: Ich brauchte neue Kleidung, speziell für die Arbeit. Also klappte dieser Vorsatz nicht wirklich. Erschwerend kommt hinzu, dass ich nach zwei langen Jahren  vergeblicher suche nach einem passenden, gut sitzenden fair produziertem veganen Businessanzug aufgegeben habe und schließlich einen veganen aber leider nicht fairen von Hugo gekauft habe. Es gibt inzwischen wirklich tolle vegane und fair produzierte Sachen, aber den Business-Look, den ich für meinen Job brauche, und der mir passt und steht (auch wichtig, um sich wohlzufühlen und souverän auftreten zu können) den finde ich einfach nicht!

#2 Brauch es auf: Viel unterwegs, lange Arbeitszeiten, ich koche wirklich nur noch selten zu Hause. Aber ein paar Packungen sind leer geworden und ich kaufe keine Vorräte nach.

#3 Do it yourself: Bodylotion und Waschmittel. Das ist inzwischen Standard und klappt gut. Alles andere steht auf der Liste für langweilige Zeiten.

#4 Verschenke Zeit: Mache ich oft sehr ausgiebig, was dazu führt, dass ich wenig Zeit allein verbringe.

#5 Vermeide Müll: Ich vermeide, so gut es geht. Ich denke, ich habe ein für mich ausgewogenes Maß gefunden.

#6 Achte auf Dich: Öhm, ja, da sollte ich mal wieder stärker darauf achten. Ich mute mir manchmal schon ein bisschen was zu.

#7 Bilde Dich weiter: Ja, immer so lala. Steht auf der Liste.

#8 Werde gelassen und entspannt: Für mich ist der Level ganz okay.

#9 Probier was Neues: Ich übe noch immer Kopfstand, leider nicht täglich und habe angefangen Spagat zu üben. Leider fehlt da noch ein halber Meter zum Bodenkontakt.

#10 Lebe das Glücksprojekt: Mit Einschränkungen bin ich ganz gut dabei. Ich habe noch ein paar offene Punkte aus den Vormonaten, aber vieles habe ich tatsächlich geschafft, was ich ohne das Projekt wohl nie angefangen oder beendet hätte.

Wochenrückblick #23-24

Gehört: Podcasts, insbesondere Tatort und eine Neuentdeckung für mich: Dicht und Ergreifend.

Gesehen: Call the Midwive und seit neuestem Supergirl.

Gelesen: Viel zu wenig, siehe oben.

Gedacht: Ja, es ist anderes.

Gelacht: Ja, ab und an.

Geplant: Viel, klappte aber meist nicht.

Gewünscht: Geduld.

Geschenkt: Selbstgemachte Marmelade.

Gemacht: Arbeiten, Schlafen, Serien gucken, Aufräumen, Wäsche waschen, Einkaufen, leider überhaupt nichts Spannendes.

Gewundert: Bestimmt, aber über was?

Gewesen: Auf dem Bereichsseminar in Köpenick.

Gefreut: Meist nur aufs Wochenende.

Gelernt: Nichts Gescheites.

Ein Sieg der Lebensmittelindustrie

Das aktuelle Urteil des Europäischen Gerichtshofes zum Thema Tofubutter ist mal wieder ein Beweis dafür, dass Politik nicht für die Bürgerinnen und Bürger da ist, sondern allein zur Durchsetzung von Wirtschaftsinteressen dient.

Ich nenne meine Sojamilch weiter Sojamilch und genauso werde ich auch weiterhin Erdnussbutter aufs Brot schmieren, mir mit Reinigungsmilch das Gesicht waschen, Körperbutter auf die Haut cremen und mit Scheuermilch die Küche putzen.

Das Glücksprojekt Monat #8

Hier war lange nichts los. Ich war ziemlich im Stress. Arbeit und Fernbeziehung sind zurzeit ein wenig anstrengend für mich, da hatte ich wenig Lust zu anderem.

Trotzdem habe ich mir vorgenommen, mein Glücksprojekt nicht aus den Augen zu verlieren. Da es zurzeit oder ehrlich gesagt schon seit längerem nicht mehr nach Plan läuft, sonderen ziemlich durcheinander, habe ich vor, meinerstes Glücksprojekt möglichst wie geplant zu Ende zu bringen und dann noch mal von vorn anzufangen. Jetzt aber erst mal zum Mai. Durch den Umzug meines Mannes nach China ist da einiges anders gekommen, als ich mir das mal so gedacht habe. rotzdem das Fazit schon mal vorweg: Ich bin immer noch ziemlich glücklich.

Im Mai wollte ich mich um Manieren kümmern um meinem Ziel Eleganz näherzukommen. So richtig bewußt habe ich das nicht bearbeitet, aber ich habe mir gerade in der einen woche in Peking sehr darauf geachtet, niemanden unabsichtlich zu beleidigen und habe deshalb viele Ratgeber gelesen und versucht das auch umzusetzen. Ich denke, es ist mir leidlich gelungen. Ich werde aber weiter üben. Vorgenommen hatte ich mir:

  • Höflich zu allen zu sein und zwar ungeachtet meiner Laune oder dem Verhalten anderer. das klappte ziemlich gut, da ich seit einiger Zeit viel mehr auf mein Verhalten achte.
  • Ich wollte meine Umgangsformen verbessern und diese dann auch einüben. Sei es durch das Selbststudium des Knigge oder durch einen Benimmkurs. Naja, studiert habe ich das nicht wirklich.
  • Ich wollte mich besser kleiden, da ich das Gefühl hatte zu schluffig zu werden. Eine Stilberatung habe ich mir nicht gegönnt, aber ein paar neue schicke Sachen und es geht in die richtige Richtung.
  • Ich wollte an meiner Haltung arbeiten und jeden Tag darauf achten, nicht wie ein Schluck Wasser in der Kurve rumzuhängen. Auch zuhause. Denn Eleganz hat nicht nur mit Kleidung zu tun, sondern viel mit Haltung. Ja, jein. Ich arbeite daran.

Der Juni 2017 ist nun der Monat, in dem ich das Ziel Achtsamkeit und dem Thema Gelassenheit angehen werde. Ich achte oft viel zu wenig auf mich und darauf, was mir gut tut. Das führt oft dazu, dass ich gereizt reagiere. Es ist wirklich eine schlechte Angewohnheit, dass ich mich über mich selbst ärgere, es aber an anderen auslasse. Also werde ich folgende Vorsätz versuchen durchzuhalten:

  • Mich besser pflegen und mehr auf mich achten. Denn nur wenn ich mich auch in meiner Haut wohlfühlen kann ich gelassen sein. Zumindest wird es mir leichter fallen.
  • Nicht aufregen sondern erst mal still bis 30 oder so zählen und versuchen, mich in andere hineinzuversetzen. Dazu werde ich das Buch von Dale Carnegies nochmal genau studieren.
  • Ich will mich mehr bedanken und jeden Tag drei schöne Dinge notieren. Die Konzentration auf dass Positive wird mich zufriedener machen, davon bin ich überzeugt.
  • Ich will auch achtsamer gegenüber der Umwelt sein und daher gezielt weniger Abfall produzieren und Plastik reduzieren. Je nachdem, wie weit ich mit meinem Müllreduzieren bis dahin gekommen bin, werde ich vielleicht sogar einen Monat Zero Waste leben. Das Buch von Shia Su ist eine tolle Anleitung dazu.

Ja, ich habe noch viel vor. Auch noch offene Aufgaben aus den Vormonaten.

Wochenrückblick #19-22

Gehört: Ziemlich viele Podcast, Musik und Deutschlandfunk.

Gesehen: Diverse Serien. Unter anderem endlich die ersten Folgen der neuen Staffel von Doctor Who.

Gelesen: Krimis, Reiseführer und Ratgeber zu China.

Gedacht: Ja, es ist anderes.

Gelacht: Doch, ja, habe ich auch des öfteren.

Geplant: Ein paar Reisen nach Peking.

Gewünscht: Den Klassiker: Mehr Zeit.

Geschenkt: Geld.

Gemacht: Die Verbotene Stadt besichtigt, im Flugzeug nicht geschlafen, ziemlich oft meinen Pass vorgezeigt, Schlange gestanden.

Gewundert: Über den Todesmut der Pekinger Radfahrer. Einfach mal rein in den Gegenverkehr…

Gewesen: Eine Woche in Peking.

Gefreut: Über die schöne Zeit mit meinem Mann.

Gelernt: Viel über China, mehr über mich (Stichwort Vorurteile)

Sprachlos

Warum bleibe ich sprachlos, wenn ich ein „Dein Auftraggeber ist ja auch ein Netter.“ als Reaktion darauf erhalte, dass ich gute Arbeit geleistet habe?

Warum bleibe ich sprachlos, wenn sich ein Kollege in größerer Runde darüber beschwert, dass eine Kollegin die Arbeit wegen Frauenproblemen nicht erledigt hat (das „Frauenproblem“ war übrigens Krebs…).

Warum bleibe ich sprachlos, wenn mein Chef mir sagt, dass für meine Arbeit eigentlich ein Mann vorgesehen wäre, weil es sich ja um ein technisches Thema handelt?

Warum bleibe ich sprachlos, wenn Bewerberinnen mitt Kind gefragt werden, ob sie sich wirklich einen Vollzeitjob zutrauen, Bewerber mit Kindern jedoch nicht?

Warum bleibe ich sprachlos, wenn ein Vorgesetzter mir sagt, die Kollegin könne kein Projekt leiten, weil sie ja ein kleines Kind habe?

Warum bleibe ich sprachlos, dass Männer Informationen nur mit Männern teilen und sich die guten Arbeiten zuschustern?

Warum bleibe ich sprachlos, wenn Männer ihre Arbeit schlampig erledigen und die Frauen die Zeit darauf verwenden, das Produkt noch unter Zeitdruck für den Kunden aufzubereiten?

Warum bleibe ich sprachlos, wenn das geringere Gehalt der Frauen damit begründet wird, dass sie doch eh bald schwanger werden?